The political network

Der neue Film des vielfach preisgekrönten Regisseurs David Finscher basiert auf wahren Gegebenheiten, die Drehbuchautor Andreas Sorkin sorgfältig recherchiert hat.

Die Geschichte beginnt mit Christian dessen Frau sich auf der Universität von ihm trennt, weil sie sein Verhalten als „ich-bezogen“ und „egozentrisch“ findet. Der Vorwurf trifft Christian, doch er bestärkt ihn darin sich die Bestätigung zu holen, die ihm bisher nach einer schwierigen Kindheit und Jugend versagt geblieben ist. Er beginnt mit einigem Geschick und vollem Einsatz ein politisches Netzwerk aufzubauen, dass ihm schnell einige Aufmerksamkeit und Anerkennung verschafft.

Zwar wirft ihm sein Kommilitone und Konkurrent Gerhard vor, nur von ihm abzukupfern, doch Angesichts von Christians Erfolgen verstummen die Vorwürfe gegen ihn schnell. Zumal sein Freund Olaf ihm ständig zur Seite steht und ihn weiterhin unterstützt. Als Christian auch noch eine neue Frau findet, scheint sich alles für ihn zu fügen.

Auch außerhalb der Universität bleiben Christians Erfolge nicht unbemerkt. Vor allem die versierte politische Strippenzieherin Angela wird auf ihn aufmerksam. Bei einem gemeinsamen Essen erkennt sie sein Potential. Obwohl seine Freunde ihn vor ihr warten, läßt er sich mit ihr ein. Bei einem gemeinsamen Clubbesuch erzählt sie ihm, das auch sie einmal genauso wie er angefangen hat und dass dies nun sein Moment sei, damit er sich eine Position erkämpfen könne in der er sich von niemandem mehr etwas sagen lassen müße.

Angefeuert von Angelas Zustimmung fackelt Christian nicht lange. Sein politisches Netzwerk wird zu einem durchschlagenden Erfolg und wächst immer weiter. Ungebremst genießt er den Erfolg und jettet bald zwischen den verschiedensten Locations weltweit herum. Doch sein Erfolg fördert den Neid und es werden Vorwürfe gegen ihn laut. Bald rückt sein politisches Netzwerk ins Virsier von Untersuchungen und juristischer Verwicklungen. Um sich den Rücken freizuhalten muß er sogar seinen Freund Olaf ans Messer liefern. Doch auch Angela wird es zu brenzlig und sie bemerkt, dass ihr die Kontrolle entgleitet.

Da sie um die gemeinsamen Investitionen fürchtet, versucht sie ihn im finalen Showdown herauszudrängen, woraufhin er ihr nur seine Visitenkarte reicht. Darauf steht…

„I am president, bitch!“

Mit Jens Eisenberg als Christian W., Andreas Garfield als Olaf G. und Justin Holzsee als Angela M.
Regie: David Finscher
Buch: Andreas Sorkin
„The political network“ läuft bundesweit im Kino.

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