Athener Winter

Nach den jüngsten schweren, teilweise gewalttätigen Ausschreitungen in Athen erwägen Deutschland, Frankreich und einige andere Länder die griechische Regierung zu unterstützen. In Athen kam es nach der Ankündigung eines neuen Sparpaketes auf den Straßen zu Demonstrationen gekommen, die allerdings eskalierten, nachdem Brandsätze und Steine auf Sicherheitskräfte geworfen wurden.

Um die Sicherheitslage zu beruhigen sprechen die EU und die Gläubigerstaaten davon in einem ersten Schritt Berater und speziell ausgebildete Polizeikräfte zu entsenden, die ihre griechischen Kollegen unterstützen sollen.
„Wir sind sehr besorgt,“ teilte ein Sprecher in Brüssel mit. „Die Gewalt in Griechenland muß beendet werden. Es kann nicht sein, dass die Griechen ihr eigenes Land und damit jene Werte zerstören, die als Sicherheiten für die von uns gegebenen Kredite dienen.“

Während Deutschland sich nach Ankündigung der Regierung an der Aktion beteiligen möchte, gibt es teils heftigen Widerstand in der Opposition. Die Partei Die Linke lehnt derartige Hilfsmaßnahmen für Griechenland mit dem Verweis auf den Prager Frühling 1968 ab.

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