Revolution mit Füßen

Der sich demokratischen Prinzipien verpflichtet fühlende, syrische Präsident Baschar al-Assad sieht sich weiterhin gezwungen seine durch beinahe freie Wahlen gestärkte Position mit militärischen Mitteln zu verteidigen. Eine geheime anatomische Untergrundbewegung, die nicht davor zurückschrecken auch Kinder und alte Menschen zur Mitarbeit zu zwingen, gefährdet derzeit die Grenzen Syriens zur Türkei. „So schrecklich es war, wir mußten einfach durchgreifen,“ bekannte al-Assad schluchzend in eine Fernsehinterview. „Zuerst haben wir versucht sie mit Geschenken in Form von Lederschuhen friedlich zu stimmen, aber sie haben unseren Soldaten keine Wahl gelassen. Unsere braven Soldaten, Söhne des Vaterlandes, mußten einfach um ihr Leben fürchten.“

Persönlich und trotz der ständig überall für in lauernden Gefahren und der Präsenz des anatomischen Untergrundes auch in seiner Nähe hatte sich Präsident al-Assad vor Ort von den Konsequenzen des rücksichtslosen Angriffes auf die Integrität seines Landes informieren lassen. Es war ihm eine Herzensangelegenheit. „Es ist schrecklich zusehen zu müssen, wie Freunde, Nachbarn und Verwandte einfach so terrorisiert werden. Von einem Moment auf den Nächsten. Sie können sich nicht wehren und werden gezwungen gegen ihren Willen die Grenze zu überschreiten,“ kommentierte er in einem Grenzposten zur Türkei, jenem Land dem sich al-Assad so sehr persönlich verbunden fühlt. „Wir schreiten Seite an Seite.“

Auch al-Assads Frau, Asma, jene international hochgeschätzte und vom syrischen Volk für ihre Schönheit bewunderte Frau an der Seite von Baschar al-Assad, trauerte um die Toten. Nur durch eine virtuelle Schuheinkaufstour im Internet, die von sie liebenden Diplomaten im Ausland ausgeführt wird, konnte sie sich beruhigen. Schwer getroffenen will Asma al-Assad, nach Aussage eines ihrer Sprecher, dennoch nicht ausschließen, dass sie sich persönlich auf eine Shoppingtour in ihrer Heimatstadt London begeben muß, um weitere Schuhe zur Sicherheit ihrer Familie zu erstehen und die traumatischen Ereignisse verarbeiten zu können.

Trotz des persönlichen Engagement des syrischen Präsidenten, der ununterbrochen persönlich in seinem Land unterwegs ist um mit den Menschen zu sprechen und dabei – trotz der Gefahr für seine eigenen Beine – ihre Nöte zu hören und sich um eine Verbesserung der Lebensbedingungen zu kümmern, bleibt die Lage weiterhin angespannt. Aus allen Orten Syriens wird vermeldet, dass der anatomische Untergrund fortlaufend die Beine von normalen Syrern übernimmt, die dann gegen ihren Willen und trotz der Liebe zu Heimatland und Präsident, auf den Weg über die Grenze zur Türkei gezwungen werden.

„Rücksichtslos wird Syrien, dieses Land des Friedens, von brutalen Beinen mit Füßen getreten,“ schrieb der auch als Dichter bekannte Baschar al-Assad in einer Tageszeitung. „Aber wir stehen gemeinsam Seite an Seite, selbst wenn wir unsere Beine amputieren müssen.“

 

Ref: Focus Online zum Beschuss syrischer Flüchtlinge auf türkischem Staatsgebiet

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