Neuer Vorsitzender der Piratenpartei gekürt

Trotz Störungen durch einige Dutzend arbeitsloser Drehbuchautoren und Musiker gelang es der Piratenpartei einen neuen Vorsitzenden zu wählen. Hauptkriterium für dessen Wahl war sein Bekenntnis zu den Ritualen der „Black Hat“-Geheimgesellschaft, gemeinhin auch bekannt unter dem Namen „Netzgemeinde“. Die Piratenpartei versteht sich als die politische Speerspitze dieser revolutionären Vereinigung, die auch jenseits des Internts inzwischen mit terroristischen Anschlägen aufwartet.

Gegründet von Google, Facebook, Farmville-Hersteller Zynga und einer Gruppe fanatischer Katzenliebhaber, hat sich die „Black Hat“-Geheimgesellschaft inzwischen über den ganzen Globus verbreitet. Ziel ist der Umsturz der Gesellschaft, die Verstaatlichung von Kunstwerken und der Verbot der Hundehaltung.

Der bisherige Vorsitzende der Piratenpartei, Nerz, war intern in die Kritik geraten, nachdem ihm der Kauf von CDs, insgesamt eine zu zimperlicher Umgang mit den Urhebern und die Tatsache, dass er keine Katze sei vorgeworfen worden war. Vor der Wahl waren die Kandidaten deswegen an einen „Urheberrechtsdetektor“ angeschlossen worden, wobei Nerz bei diesem Test durchgefallen war. Deswegen war es vorhersehbar dass ein Wechsel an der Spitze der Piratenpartei nötig werden würde.

In einer „Black Hat“-Messe, bei der das Blut von Musikern vergossen wurde und die mit der rituellen Verfluchtung der GEMA endete, wurden schließlich der neue Vorsitzende durch eine Google-Anfrage ermittelt: Es handelt sich um eine Katze namens Horst.
Deren Bild verbreitete sich daraufhin gleich massenhaft über das Internet und wurde bereits millionenfach geklickt, bloß weil sie so niedlich ist.

In ihrer ersten Ansprache als Vorsitzende der Piratenpartei kündigte die Katze eine unnachgiebig Haltung gegenüber den „Rechtemonopolisten“, eine Reform des Urheberrechtes, eine ständige Live-Übertragung direkt aus den Toiletten aller Landesparlamente, basisdemokratische Modelle in allen Katzen-besitzenden Haushalten und eine Überarbeitung der Hundesteuer an.

Nach der erfolgreichen Wahl stimmten die Piraten gemeinsam die Parteihymne „Lol Miau“ an.

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