Schützt die Hysteriker!

Ein Kommentar von Harmadillo zur allgemeinen Lage an den Finanzmärkten:

Da kommt irgendeine Nachricht aus Griechenland, dass dort irgendein Hinterbänkler des Parlaments von Journalisten beim geistigen Masturbieren erwischt wurde und schon kann man von dem ganzen Geschrei aus der Finanzwelt kaum noch das eigene Wort verstehen. Da brechen weltweit selbst die Kurse der mikronesischen Perlentaucherei ein, weil die Geographiekenntnisse sogenannter Finanzmanager in deren Panik versagen. Überhaupt scheinen diese Herren (Frauen sind mal wieder intelligenter um all den Mist mitzumachen) mit ihren Fantasietiteln vom „Vice Senior Equity Hedge Partner Associate“ bis zum „General Liquidity Asset Control Analysis Manager“ nicht ganz die Kontrolle über ihre Körperfunktionen zu besitzen.

Diese hysterischen Luschen von den Finanzmärkten müssen sich mit Drogen zuballern, um überhaupt durch den Tag zu kommen. Die kommen einem Herzinfarkt nahe, wenn ein Politiker irgendwo einen Furz läßt. Warum hat eigentlich irgendjemand vor denen Angst? Warum hört jemand auf die? Warum glaubt jemand, dass die irgendetwas ausrichten können, wenn sie mit ihrem Geld rumfuchteln? Wenn man zu denen hingeht und denen damit droht es ihnen abzunehmen, dann machen die sich doch vor Angst in die Hose. Dann rennen die sofort zur Börse, verkaufen alles was sie haben, packen ihre Koffer und buchen einen Flug in ein möglichst weit entferntes Land. Oder behaupte zumindest, dass sie das tun würden.

Mut? Stärke? Entschlußfreudigkeit? Das sind Dinge, die ihnen Angst machen; und wenn sie sie selber besäßen, dann würde sie sich jedes Mal selber bepissen, wenn sie sicham Morgen zum ersten Mal in ihrem Spiegel sehen.

Nein, diese Berufshysteriker, asthmatische Buzzword-Keucher und Paranoiker sehen es als notwendig an ihre Geschäfte so gut zu verstecken, dass sie sie selber nicht mehr wiederfinden: Wer mit wem, was und warum gehandelt hat? Das entgeht ihrem Gedächtnis nicht nur aus bloßer Unfähigkeit, sondern vor allem auch weil sie viel zu sehr Angst davor haben, dass jemand anderes ihre Luftnummern durchschauen könnte. Die Idiotie ihres Verhaltens funktioniert auch nur in der geschlossenen Anstalt, die sich selber „freier Markt nennt, genauso wie die Verwahranstalten der Psychiatrie sich „Nervenheilkliniken“ nennen. Das einzig produktive, was dabei herauskommt, wenn diese Hysteriker sich selber therapieren ist eine Abhängigkeit von Psychopharmaka und eine generelle Überforderung, die mit Herzinfarkten und – zum Jubel der privaten Krankenkassen – mit sozial verträglichem Frühableben bezahlt wird.

Das einzige, was diese Kaste von sozial überforderten Psychoterroristen überhaupt noch am Leben hält, sind von der Politik eingerichtete Biotope der Rechtsfreiheit. Das ihr Überleben in den Bereich des Umweltschutzes fällt gefällt denen natürlich nicht, auch wenn sie das nur selten bemerken, da sie aus ihrem Sumpfnaturschutzgebiet, dessen stehende Gewässer ständig am Rande des Umkippens sind, nicht herauskommen. Deswegen versuchen sie der eigenen Übervölkerung zu entgehen, indem sie versuchen dieses natürlich ständig auszudehnen.

Um deswegen ein unproblematisches Nebeneinander der normalen Bevölkerung und dieser bedrohten Spezies zu garantieren, gibt es nur eine mögliche Erkenntnis: Populationsmanagement ist eine Notwendigkeit des Naturschutzes. Oder wie es die deutschen Jäger ausdrücken: „Jagd ist gelebter Naturschutz.“

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