Norbert Röttgen (1965-2012)

Heute wurde Norbert Röttgen zu Grabe getragen. In einer feierlichen Zeremonie wurde der Bundesumweltminister und Spitzenkandidat der CDU im nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampf von Vertretern aller großen deutschen Zeitungen (dieser, jener, jener anderer und dieser auch) beigesetzt. Nachdem Norbert Röttgen mit merkwürdigen Vorschlägen, wie etwa die Landtagswahl zur Abstimmung über die Politik der schwarz-gelben Koalition in Berlin zu machen, auch die letzten seiner Freunde vergrault hatte, waren keine Trauergäste anwesend. Die Zeremonie fand deswegen bei strahlendem Sonnenschein quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Doch während sich SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und FDP-Spitzenkandidat Christoph Lindner über den Zulauf von abtrünnigen Wählern der CDU freuen, gibt es Stimmen die Unheil am Horizont sehen. Wenn sich erst einmal der Mond über dem Friedhof in Köln, wo Norbert Röttgen beigesetzt wurde, erhebt, dann ist mit dem schlimmsten zu rechnen.

Aus der Erde heraus wird Norberts Hand hervorschießen und der Bundesumweltminister wird zu einem neuen, untoten Leben erwachen. Gerufen von seiner dunklen Meisterin im Berliner Kanzleramt, die auch nach seinem Tode nicht auf seine Dienste verzichten kann, wird er sich wieder erheben und ihren Willen ausführen. Nordrhein-Westfalen wird erzittern, während Norbert auf den Straßen für Angst und Schrecken sorgt.

Quasi unverwundbar in seiner Existenz wird es nichts mehr geben, was Röttgen aufhalten kann: Waffen, Wahlkämpfe, Koalitionspartner, Gentechnik, radioaktive Strahlung… Nichts wird ihm mehr etwas anhaben können. Mit bloßen Händen wird er radioaktive Brennstäbe in das neu zu schaffende Atommüllendlager tragen und nichts und niemand wird ihn dabei aufhalten können. Er wird über Solaranlagen herfallen und sich an ihnen gütlich tun und wer sich ihm in den Weg stellt, wird seine untoten Hände zu spüren bekommen, während er nach Hirn sucht.

Sollte sich diese Strategie als erfolgreich erweisen, könnten auch andere Parteien sich daran interessiert sein zukünftig Zombies in der Politik eine größere Rollen einzuräumen. Allerdings verhalten viele Parteistrategen noch abwartend. „Bisher sehe ich niemanden, der Angela Merkels in den dunkle Künsten das Wasser reichen könnte,“ konstatierte einer von Norbert Röttgens Sargträgern, bevor er sich zurück in seine Redaktion begab.

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