Weltweit aktive Super-Malware infiziert über 7 Millionen PCs

Weltweit jubeln die Antivirenhersteller nachdem eine weitere Eskalationsstufe des Cyberwars stattgefunden hat. Eine neue, angebliche „Super-Malware“ wurde von dem russischen Sicherheitssoftwarehersteller Kaspersky enttarnt. Offensichtlich ist das Programm darauf ausgerichtet Schaden in jenen Ländern anzurichten, die gerade international in den Schlagzeilen stehen.

Wie Experten festgestellt haben, weist die Malware eine ausgesprochen ungewöhnliche Charakteristika auf: Sie ist vor allem mit 7,8 Gigabyte ungewöhnlich groß und weist bisher unbekannte Konstruktionseigenschaften auf. So scheint es Ziel der Malware zu sein nicht nur persönliche Informationen des Nutzers abzugreifen, sondern auch diesen finanziell zu schädigen und die individuelle Produktivität dauerhaft zu binden.

Ziel der Malware ist es dabei den Nutzer dazu zu verführen besonders häufig seine Mausbuttons zu klicken und ihn stundenlang damit zu beschäftigen, dass in einem, nach der Meinung von Fachleuten „nicht ganz zeitgemäßen“ graphischen User Interface immer neue Gefahren auftauchen. Durch ein perfides Belohnungssystem führt dies zu einem extrem hohen Suchtpotential und vernichtet effektiv jede Form von Arbeitsleistung. Zusammen mit dem User vorgegaukelten apokalyptischen Visionen und dem Versprechen, dass nur er die Welt retten könne, sind zudem schwere psychische Störungen zu vermuten. Es hat deswegen bereits Tote gegeben.

Wie die Hersteller von Sicherheitssoftwarelösungen außerdem festgestellt haben, ist die Malware auch darauf ausgelegt weitere Schadsoftware aus dem Internet nachzuladen. So wurden Hinweise auf eine ausgefeilte Methode den Nutzern weiteres Geld aus der Tasche zu ziehen gefunden, indem sie an einem großen Glücksspiel teilnehmen können. Allerdings scheint es den Entwicklern der Malware noch nicht gelungen zu sein dieses Feature zu implementieren.

Inzwischen mehren sich die Hinweise, dass der Hersteller der Malware ein bekannter US-amerikanischer Konzern namens „Blizzard“ sein soll. Allerdings halten dies einige Experten für unwahrscheinlich, da die Qualität der Malware mit den hohen Standards dieser Firma eigentlich nicht zu vereinbaren sei. „Es fehlt eindeutig an der für Blizzard typischen Innovation,“ meinte ein Malware-Analyst auf Nachfrage. Von besagtem Hersteller liegt bisher noch keine klare Stellungnahme vor, ob es sich die Malware tatsächlich zu seinen bisher als wegweisend geltenden Produkten gehört.

Auch wenn der Hersteller also bisher noch nicht klar identifiziert werden konnte, besteht dennoch eine große Gefahr für die Allgemeinheit, vor allem da bereits fast 7 Millionen Rechner infiziert sein sollen und die Malware damit zu den erfolgreichsten überhaupt gehört.

Trotz all dieses vermeintlichen Erfolges der Malware scheint sie wohl doch einige zentrale Schwächen zu besitzen: Wie von betroffenen Nutzer berichtet wird, gaukelt die Malware zuerst ein perfektes Funktionieren des PCs vor, bis schließlich ein mysteriöser, immer wieder auftauchender „Fehler 37“ doch das Mißtrauen unter den Betroffenen auslöst. Einige Betroffene konnten so die Malware erfolgreich identifizieren und selbstständig von ihrem Computer wieder entfernen.

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