Last Exit, BER – Der Weg nach vorne ist der Weg zurück!

Mit den nicht-enden-wollenden Kontroversen und ruinösen Verzögerungen rund um den im Bau befindlichen Großflughafen Berlin-Schönefeld (BER) ist es an der Zeit die Alternativen zu diesem Projekt in Augenschein zu nehmen. Vor allem ein Vorschlag ragt hierbei – alleine schon aus Gründen der Praktikabilität – aus der Masse an Wortmeldungen zu diesem Thema hervor.

Aber der Reihe nach…
Grund für die andauernden Querelen um den Flughafen BER sind die nur mit Pfusch und Inkompetenz zu erklärenden Planungsschwierigkeiten beim Bau, die dazu geführt haben, dass nicht nur die Brandschutzanlagen, sondern wohl allgemein die Kabelanlagen zu einer Schwachstelle des Projektes gemacht haben. Hier muß nun für Millionenbeträge nachgebessert werden. Zusätzlich dazu hat bestenfalls chaotisches Krisenmanagement die Lage weiter verschlimmert, weswegen derzeit mit einer Eröffnung des Flughafen nicht weniger als anderthalb Jahre nach dem einstmals geplanten Datum gerechnet werden muß.

Dies alles wurde ohne Not herbeigeführt, wenn sich die Stadt Berlin realistisch die Alternativen geprüft hätten und gerade jetzt sollte sie dies tun: Warum überhaupt einen Flughafen bauen, wenn man bereits einen perfekt funktionierenden Flughafen in petto hat? Wieso sich mit neuer, ungeprüfter Technik belasten, wenn man sich auf verläßliche Technik verlassen könnte? Wieso sich einen neuen Standort suchen und Streit mit den umliegenden Gemeinden riskieren, wenn man eine wohlwollende, Leid-geprüfte Bürgerschaft hat?

Dies sind die nun zu stellenden kritischen Fragen und sie führen nur zu einem möglichen logischen Schluss: Der Flughafen Tempelhof (THF) muß wieder eröffnet werden! „THF statt BER“ lautet das Motto!

Alleine schon aus Gründen der Erreichbarkeit war und ist der Flughafen Tempelhof jenem in Schönefeld klar überlegen: Vom Regierungsviertel aus kann Angela Merkel mit dem Fahrrad in unter 20 Minuten zum Staatsempfang auf dem Flughafen Tempelhof fahren.

Zudem biete sich auch alleine durch seinen Standort unzählige Vorteile! Während in Schönefeld Gemeinden umgesiedelt werden mußt und Anwohner reihenweise wegen Lärmbelästigung klagen, leben in besonders durch THF betroffene Viertel wie Neukölln und Tempelhof besonders trainierte Veteranen der Luftfahrt. In diesen Viertel sinkende Mieten wiederum geben Entspannung in dem seit Jahren in Berlin schwelenden Verdrängungskampf zwischen Alteingesessen und vermögenden Hinzugezogenen.

Nicht nur hat der Flughafen Tempelhof jahrzehntelang verläßlich funktioniert. Nein, seine Technik ist Zweit-Weltkriegs-geprüft! Was ist schon ein Kabelbrand gegen eine amerikanische Napalmbombe? Was ist ein nicht-funktionierendes Gepäcklaufband gegen eine Luftbrücke?

Auch Klüngelei und Korruption sind im Umfeld des Flughafen Tempelhofs vollkommen ausgeschlossen. Bis auf unterirdische Bunkeranlagen voller Nazi-Propaganda-Filmen und möglichen Brandopfer kann man hier keine Leichen im Keller finden.

Angesicht der Katastrophe, die der BER darstellt, ist jetzt noch Zeit die Milliarden-kostende Geschäftigkeit an der Großbaustelle BER zu unterbinden!
Deswegen: THF statt BER – Der Weg nach vorne ist der Weg zurück!

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