Der Stein rollt

Peer Steinbrück wälzt den Stein der Politik schon lange den Berg hinauf. Doch auch wenn er vielen anders erscheint, er ist ein intelligenter Mann, der genau weiß, dass er mehr mit ein paar Worten als mit Kraftmeierei erreichen kann. Man ist gewillt ihm dies zu unterstellen oder zumindest zu hoffen, dass er es ist. Deswegen dürfte er die wahltaktischen Angriffe auf seine Person durchaus erwartet haben. Dass man ihm vorwirft nicht offen mit bezahlten Vorträgen umgegangen zu sein, dürfte ihn im Innersten zum Lächeln bringen.

Denn…
1.) …ist es erstaunlich, dass CDU/FDP ihm bei einem Thema angreifen, bei dem sie selber durchaus Blößen zu bieten haben. Immerhin wirft hier die Partei deren Vorsitzende einmal den Vorstandschef einer Frankfurter Großbank auf eigene Kosten zum Essen eingeladen hat, einem Kandidaten vor, dass er sich seine Besuche bei einer Bank bezahlen läßt.

2.) …ist der Zeitpunkt des Angriffes doch überraschend. Würde man sich die gute Wahlkampfmunition nicht doch für die heiße Phase aufsparen?

Das läßt verschiedene Schlüsse zu, vor allem aber, dass CDU/FDP sich hier an einem Kandidat abarbeiten, dass bei Strategietreffen die Köpfe rauchen; dass man schon jetzt versucht den Kandidaten zu beschädigen, damit man vielleicht, vielleicht später dann weniger vor ihm zu befürchten hat.

Peer Steinbrück ist ein politischer Bluthund. Er kann den Angstschweiß riechen. Wir müssen uns ihn in diesem Tagen als einen glücklichen Mann vorstellen.

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