„Døden ved Kvelning“ und die Rettung des Euro

Die Gründe warum Finanzminister Wolfgang Schäuble nun doch einer Rettung der griechischen Staatsfinanzen mit allen Deutschland zur Verfügung stehenden Mitteln zugestimmt hat, wird vielfach mit der gemeinsamen Fahrt von Angela Merkel mit Griechenlands Ministerpräsident Antonis Samaras zur Vergabe des Friedensnobelpreises begründet. Dies ist allerdings nur ein Teil der Wahrheit.

Es ist richtig, dass Angela Merkel und Antonis Samaras gemeinsam unterwegs nach Oslo zu einem Vorbereitungstreffen für die Vergabe des Friedensnobelpreises waren. Samaras hatte Merkel bereits im Vorfeld das Angebot gemacht gemeinsam mit ihm nach Oslo zu fahren, worauf sich Angela Merkel alleine schon aus diplomatischen Gründen eingelassen hatte.

Aufgrund der derzeit in Griechenland herrschenden Sparmaßnahmen, konnte sich Samaras für die Fahrt allerdings keinen Flug, sondern nur einen VW Polo als Mitwagen leisten. Dies sorgte für einige Verwirrung auf deutscher Seite, als er damit vor dem Kanzleramt vorfuhr. Allerdings soll Angela Merkel mit den Worten „Wenigstens ist es ein deutscher Wagen.“ Bedenken von Kanzleramtsmitarbeitern beiseite gewischt haben.

Auf dem Weg vom schwedischen Malmö nach Oslo nahmen sie dabei ein paar Anhalter mit, die norwegische Deathmetal-Band „Døden ved Kvelning“.
Dabei kam es kurz vor Oslo zu einem Mißverständnis: Merkel, die bereits zu Beginn der Fahrt auf das Steuer bestanden hatte, interpretierte die Wegangaben von „Døden ved Kvelning“-Sänger Lasse Øystein falsch und lenkte deswegen den VW Polo auf die Straße nach Kristiansund. Dieser Fehler fiel allerdings erst auf der Höhe von Lillehammer auf, wo die Band ein Konzert geben wollte. „Døden ved Kvelning“-Tourmanagerin Inga Lindhus hat inzwischen mehrfach betont, dass es nicht die Absicht der Band war Samaras und Merkel auszunutzen. Nicht zuletzt, da die Band in Oslo auch noch „einige Ziegenschädel für ihre Bühnenshow abholen mußte.“

Spätabends in Lillehammer gestrandet, überredete Samaras Merkel gemeinsam mit ihm das Konzert von „Døden ved Kvelning“ zu besuchen. Merkel stimmte zu, obwohl Deathmetal nicht ihrem Musikgeschmack entspricht. Das Konzert entpuppte sich dabei als eine Offenbarung für den sonst strenggläubig griechisch-orthodoxen Samaras: Inspiriert durch die satanistisch inspirierte Bühnenshow und die orgiastische Extase im Moshpit (sowie einigen Litern norwegischen Starkbiers) ließ er – sehr zur Verwundern von Merkel – alle Hemmungen fallen.

Gerade während der Aufführung des Songs „Hvorfor vi Slåss (Vi kan forvente noen Kvartal)“ erreichte Merkel der entscheidende Anruf des derzeit in Singapurs verhandelnden Wolfgang Schäuble. Inspiriert durch den „Døden ved Kvelning“-Song und Samaras euphorische Begeisterung für Deathmetal soll Angela Merkel Schäuble angewiesen haben, alles für die Rettung der griechischen Finanzen zu tun.

„Døden ved Kvelning“-Tourmanagerin Lindhus betonte auf Nachfrage, dass aus ihrer Erfahrung mit dem Management der Band ein gemeinsames Budget nicht der Weg in die Schuldenunion, sondern ein Beweis für den Zusammenhalt innerhalb einer Band sei. Gerade deswegen sei Deathmetal eine Inspiration für ganz Europa.

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