Rechtsradikale Akten

Die Aufregung hoch!
Diesen Eindruck bekommt man im politischen Berlin derzeit, doch der wahre Skandal findet sich nicht dort, sondern in Deutschen Amtsstuben, wo Tag für Tag von der Politik gegeißelte Beamte loyal ihrem Dienst nachgehen und dann – in dem Moment, wo sie Hilfe am meisten benötigen – alleine gelassen werden.

Der Skandal hat Methode: Unterbezahlt, überarbeitet und nicht selten von der zunehmenden Komplexität der Umwelt überfordert, müssen Beamte ihrem Dienst dennoch nachgehen und tun dies auch nach bestem Gewissen, obwohl ihnen – gerade dort wo sie sich befinden – die größte Gefahr lauert.

Die Rede ist von Angriffen aus dem rechtsradikalen Lager. Ja, nicht nur in ihrer Freizeit sind Beamten den Zusetzung etwa des Ku-Klux-Klans ausgesetzt, direkt dort an ihrem Arbeitsplatz werden sie von rechtsradikalen Akten bedroht. In ständiger Alarmbereitschaft müssen die Beamten ertragen sich dieser Gefahr auszusetzen, die doch so einfach zu beseitigen wäre, wenn es in der Deutschen Zivilgesellschaft wenigstens ein Minimum an Konsens und Solidarität mir ihrer Arbeit gäbe.

Deswegen müssen Deutschen Sicherheitsbehörden ein Zeichen setzen und vorangehen. Bereits viel zu lange haben sich rechtsradikale Akten in ihre Regalen eingenistet und dort intrigiert und konspiriert. Viel zu lange konnten die Akten ihrem Treiben ungehindert nachgehen. Doch damit ist es nun vorbei! Die Akten werden geschreddert.

Für Demokratie! Für die Freiheit! In dem Moment wo die gesetzestreuen Beamten die rechtsradikalen Akten, die das Leben die ihre Arbeit, ihre Schutzaufgabe vor dem Volk und damit die ganze Bevölkerung in Gefahr bringen, werden endlich vernichtet; da geht ein Stoßseufzer der Erleichterung durch den Beamten. Ein wohliges Gefühlt breitet sich von unten angenehm feucht-warm durch den massigen Körper aus, er verspürt Frieden und Genugtuung. Endlich weiß er das er das Richtige tut.

Deswegen ist es so skandalös, dass Parlamentarierer, skandalsüchtige Journalisten und eine tumb fehlgeleitete Öffentlichkeit jetzt verlangt diese Akten zu schützen. Wo ist ihr Staatsverständnis, wo ihre Verantwortung für das Allgemeinwohl? Stattdessen wollen sie die rechtsradikalen Akten und ihr Treiben weiterhin dulden, obwohl doch an ihrer Gefahr für das Staatswesen keinerlei Zweifel herrscht. Ja, sie wollen die Akten schützen, bloß um ihre niederen Instinkte der Neugier zu befriedigen?
Angesichts dieser Unverfrorenheit gerät schon so mancher Vizepräsident des Verfassungsschutzes außer sich.

Hier muß der Beamte ein Zeichen setzen, sich seiner Aufgabe bewußt werden und entsprechend handeln. Den Akten muß Einhalt geboten werden und Schreddern ist die einzige Möglichkeit, damit sich ihr gefährliches Gedankengut nicht weiter ausbreitet.
Einstehen für Deutschland: Die Reihen fest geschlossen!

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