USA sagen „Ja!“ zur Zwangsheirat

Es war ein Shotgun-Wedding, die uramerikanische Tradition Braut und Bräutigam ganz schnell vor den Traualtar zu bringen, bevor ein mögliches Kind zur Welt kommen kann. Zwar spielte in diesem Fall kein Kind die Hauptrolle, dennoch sind sich viele Bürger der USA nun geschockt, dass Ihnen Barack Obama aufgezwungen wurde.

„Ich habe nichts gegen Obama,“ meinte etwa die 41jährige Abigail Collins aus Indiana. „Aber eigentlich wollte ich ihn nicht heiraten“ Einerseits ist die Grundschullehrerin bereits verheiratet, andererseits sieht sie unüberbrückbare Gegensätze zwischen sich und dem Präsidenten: „Naja, da ist einmal die Sache mit Guantanamo. Und seine Haltung mit diesen Drohnen gefällt mir auch überhaupt nicht.“

Auch der 27jährige Software-Ingenieur Brian Dowland aus Detroit ist sich unsicher, was er davon halten soll, dass er heute morgen seine Heiratsurkunde erhalten hat: „Also ehrlich… Obama ist ja für Schwulenehe und sowas, aber ehrlich gesagt bin ich eigentlich straight. Ich kann mir so eine Beziehung auf Dauer nicht wirklich vorgestellen…“

Blankes Entsetzen hat sich vor allem aber bei einigen Bürgern in den ländlichen Gebieten der USA ausgebreitet. „Erst war da dieser schleimige Romney… Und jetzt Obama? Im Ernst?“ meint dazu etwas der 53jährige Jack Thornton aus Mississippi.

„Ja, Romney war ganz schlimm,“ erzählt er weiter. „Niemand mochte ihn. Keiner wußte wo der herkam und was er eigentlich wollte. Hat jedem was anderes erzählt. Dass ich den hätte heiraten sollen…“ Thompson schüttelt sich. „Aber das da jetzt dieser Obama ankommt. Mann! Wir sind doch hier nicht in Kenia oder sowas!“

Auf den US-amerikanischen Standesämtern zeigt man sich betroffen, doch im Kern unnachgiebig: „Die Dokumente sind leider eindeutig und wenn man erst einmal vor dem Altar „I do!“ gesagt hat, gibt es leider kein Zurück mehr. Dass viele mit ihrer Entscheidung nachher erst einmal bereuen, ist leider nichts ungewöhnliches. Die Ehe ist ein großer Schritt,“ erklärt die Beamtin Veronica Marz. „Nur wenige reden ja gerne über die Umstände unter denen die Ehe zustande kam.“

Tatsächlich liegen diese momentan noch im Unklaren. Sowohl aus dem Umfeld von Obama, noch dem des nun vertriebenen Kandidaten Romney wird darüber gesprochen. Gerüchte deuten auf Vorgänge in dunklen Hinterzimmern und eine angebliche Reise nach Washington hin. Auch von Gerichtsurteilen ist die Rede. Selten von Liebe.

Aber es gibt Hoffnung. „Natürlich!“ fügt die Standesbeamtin Marz hinzu. „Nach dem Ablauf einer Frist von 4 Jahren ist eine Scheidung ohne weiteres möglich.“

Zuerst liegen vor den Bürgern nun allerdings einige von vielen als bedrückend empfundene Aussichten: Die Hochzeitsnacht. Bereits jetzt haben einige angekündigt sich gegen der Vollzug der Ehe zu wehren. Notfalls auch mit den in den USA erlaubten Waffen.
Es bleibt abzuwarten, wie lange diese Ehe wirklich halten wird.

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