Freiheit in Bayern

Bayern – das Land, dass als Vorlage von „Farming Simulator 2001-2013“ hergehalten hat. Hier leben die Menschen noch in Einklang mit der Natur (zu finden zwischen den Gewerbegebieten von Rosenheim und Nürnberg) und fühlen sich den Außenstehenden unverständlichen Traditionen verpflichtet. Dort riskieren die Menschen noch etwas, beispielsweise wenn sie als Andersdenkende auf die Straße gehen. Männer sind dort noch Männer und Frauen sind Frauen und Seehofer ist Seehofer.

Dort ist die FDP auch noch FDP – die Liberalen. Und man fragt sich welche Freiheit den Liberalen ins Gehirn geschissen hat, wenn sie den Koalitionsbruch riskieren bloß um Studiengebühren durchzusetzen. Ja, es ist ja so mutig (siehe oben), wenn die FDP es tatsächlich riskiert, dass die Wahl um ein halbes Jahr vorgezogen wird, bloß um „sozial gerechte“ Studiengebühren durchzudrücken.

Dass bei den Liberalen soziale Gerechtigkeit heißt, dass auf der Straße krepierende Hartz4-Empfänger von Luxuslimousinen straffrei überrollt werden dürfen, das hat bereits der Seehofer bemerkt. Der freut sich nun diebisch darüber, dass die FDP im Kampf um sinnfreie Prinzipien, die selbst die besserverdienenden FDP-Wähler einen Pups interessieren, sich politisch blamiert.

Die Amnesie-befallenen Wechselwähler, die dann ihre Freiheit ihr Kreuzchen irgendwo auf dem Stimmzettel verteilen zu dürfen wieder zur CSU tragen, haben ja inzwischen sicherlich vergessen, dass die CSU-Vorstellung von Freiheit ungefähr dem Verhältnis eines zoophilen Sodomiten zu einem Nutztier entspricht, wenn man sich deren Umgang mit den Medien mal genauer ansieht.

Aber hier geht es nicht um die CSU, dieser Partei, die jeden Bayer wie ein schwere Infektionskrankheit einmal im Leben erwischt, wovon sich manche erholen, viele andere nicht. Nein, hier geht es um die FDP, die in den Glauben Profil zu gewinnen, wie ein Irrer auf die Autobahn rennt in dem Wunsch von möglichst vielen Reifen überrollt zu werden. Das überzeugt die Wähler, die in den Wahlkabinen reihenweise Selbstmord begehen, wenn sie auf ihre Auswahl sehen. Kein Wunder, dass in Bayern nur noch CSU-Wähler leben.

In diesem Sinne, muß ich jetzt erst einmal viel Bier trinken gehen.

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