Brüssel: Beichtstuhlverfahren fordert erste Opfer

In Brüssel finden derzeit die Verhandlungen über den EU-Haushalt derzeit im Beichtstuhlverfahren statt. Dies war nötig geworden, weil die Differenzen zwischen den verschiedenen EU-Staaten zu groß sind, um sie in einer normalen Verhandlungsrunde zu debattieren.

Nach ersten Erfolgen und diversen Kompromissvorschlägen beteiligter Experten, steht nun selbst dieser Lösungsansatz vor dem Scheitern: In Brüssel gehen die katholischen Geistlichen aus, die zu einer Beichte zur Verfügung stehen. Die Schäden für das geistliche und körperliche Wohl für die Theologen war offensichtlich geworden, nachdem ein Pfarrer nach einem Gespräch mit dem griechischen Finanzminister Sachinidis mit einem Nervenzusammenbruch in ein Krankenhaus eingeliefert werden mußte.

Auch andere Geistliche kommen mit der Beichte der Finanzminister nicht klar. So mußte etwa auch ein anglikanischer Geistlicher, der die Beichte des britischen Finanzminister George Osborne anhören mußte, auf die Unterstützung von Kollegen zurückgreifen, um weiter durchzuhalten. Die Geistlichen einigten sich schließlich darauf dem Minister jeweils für 3 Minuten zuzuhören und dann zu wechseln, damit keiner von ihnen dauerhaft geschädigt würde.

Derzeit versuchen die belgischen Gastgeber verzweifelt weitere Geistliche zu finden, die zu Beichten bereit sind. Angeblich sollen bereits alle belgischen Diözesen und Gemeinden angefragt worden sein. Nachdem dies nicht ausreicht, sucht Belgien derzeit im Ausland nach Unterstützung. Aus Deutschland – dessen Finanzminister Schäuble seine Beichte in Rekordzeit von 1 Minute 30 absolviert hatte – verlautet, dass es keine deutsche Aufgabe sei sich um die belgische Geistlichkeit zu kümmern.

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