Ministerpräsidenten: Recycling der NPD ist möglich

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Die Ministerpräsidenten wollen etwas gegen Nazis machen. Nein, sie lösen nicht den Verfassungsschutz auf, sie wollen die NPD verbieten. Das war bisher daran gescheitert, weil man nicht wußte, wohin mit den dort geparkten V-Leuten des Verfassungsschutzes. Die NPD galt in Geheimdienstkreisen immer schon als die größte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für politisch minderbemittelte Sicherheitskräfte und hat dafür sehr gute Dienste geleistet.

Dass die Ministerpräsidenten nun doch versuchen, die NPD mittelfristig zu beseitigen, liegt an neuen Resozialisierungsprogrammen für Verfassungsschutzmitarbeiter. Nachdem jahrelang Zweifel an ihrer sozialen und politischen Kompetenz bestand, gelang es doch nun vermehrt sie in bürgerlichen Berufen unterzubringen. Vor allem Bundesinnenminister Friedrich zeichnet sich hierbei durch vorbildhaftes Verhalten aus und hält einige Verfassungsschutzmitarbeiter in einem Zwinger direkt neben seinem Büro.

Bisher noch ungeklärt ist allerdings was mit den massenhaft anfallenden NPD-Mitgliedern im Falle eines Verbotes geschehen soll. Im Gegensatz zu Verfassungsschutzmitarbeitern gibt es immer noch starke Zweifel an ihren höheren Denkfähigkeiten, zumindest wurden diese in der freien Natur bisher selten beobachtet.

Einige Experten weisen allerdings darauf hin, dass auch NPD-Mitglieder über durchaus ökonomisch verwertbare Fähigkeiten verfügen. Zum Beispiel qualifiziert sie die Fähigkeit auch den größten Stuss mit einem versteinerten Gesichtsausdruck daherzusagen als Pressesprecher großer Konzerne und Lobbygruppen. Auch das ständig vorhandene Potential sich sinnlos zu ereifern ist durchaus nützlich und kann eine performante Karriere als Onlinekommentator ermöglichen. Voraussetzung für diese Einsatzmöglichkeiten ist natürlich die Entsorgung tiefersitzender faschistischer Denkmodelle.

Aber auch hier geben die Experten inzwischen Entwarnung: Faschistische Denkmodelle sind inzwischen nahezu vollständig recyclebar und tauchen deshalb überall in unserem Leben auf. Selbst klebriger Antisemitismus wird gerne bei ausufernden Debatten nahezu vollständig und wirkungsvoll ausgeteilt. Zudem sind faschistische Denkmoddelle für den Export gut geeignet und durch ausgefeilte Dokumentationskampagnen im Abendprogramm der großen Fernsehsender dem Verbraucher medial präsent.

Die Entscheidung der Ministerpräsidenten ist also nicht nur politisch, sondern vor allem auch ökonomisch sinnvoll, vor allem weil die daraus erfolgenden Effekte positiv die Integrationsbereitschaft unserer modernen Gesellschaft dokumentieren werden.

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