Eine Frage der Notwehr oder Weihnachten in Frankfurt

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Die Überlegungen der Deutschen Bank Patriot-Luftabwehrraketen der Bundeswehr in Frankfurt am Main installieren zu lassen, stoßen zunehmend auf Widerstände aus Politik und Gesellschaft. „Wir haben Verständnis für die Situation der Deutschen Bank, aber wir können keine Beeinträchtigung des Flugbetriebes am Frankfurter Flughafen in Kauf nehmen,“ teilte die Stadt in einer Pressemitteilung mit.

Dennoch versucht die Deutsche Bank weiterhin alles Mögliche, um sich gegen die gerade in den letzten Tagen vermehrten Angriffe gegen das Geld- und Finanzinstitut zu wehren. Auch die Installation von Flak- und anderen Luftabwehrgeschützen sei nicht vom Tisch betonte die Bank auf Nachfrage. Ebensowenig wie der Einsatz einer von einem Dritt-Welt-Land angemieteten Luftwaffe. „Wir haben ein Recht uns gegen die anhaltenden Angriffe zu verteidigen,“ so die Bank in einer Stellungnahme.

Grund für die Maßnahmen ist das anhaltenden Geschenkbombardement durch den Weihnachtsmann, dem die Bank ausgesetzt ist. Nachdem er dem Institut in den letzten Tage bereits eine Hausdurchsuchung beschertebrachte er ihm heute eine Gewinnwarnung mit. „Es geht hier um Selbstverteidigung,“ teilte ein Banksprecher in einer Pressekonferenz mit, bei dem die Bank im Hintergrund werbewirksam einen Weihnachtsbaum abbrennen ließ. „Derartige Geschenke sind eine terroristische Bedrohung gegen die wir uns mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln wehren müssen.“

Der Weihnachtsmann war derzeit nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Weswegen es offen bleibt, ob die Deutsche Bank weitere Geschenke zu erwarten hat und wo und wie mit deren Einschlag zu rechnen ist. Allerdings teilte die Umweltschutzorganisation Greenpeace auf Nachfrage mit, dass fliegende Rentiere unter Naturschutz stünden, weswegen ihr Abschuß durch die Deutsche Bank keinesfalls erlaubt werden dürfte.

Zumindest intern ist die Bank allerdings zu allem bereit: So teilten Mitarbeiter mit, dass es derzeit verboten sei Lebkuchen zu essen, Christbäume aufzustellen oder Weihnachtslieder zu singen. Das ein Manager der Finanzabteilung der Bank allerdings wegen des Summens von „Oh du fröhliche“ durch Vorstandsmitgliedern aus einem Fenster des 34. Stockes geworfen worden sei, weißt die Bank ausdrücklich zurück. „Der Mitarbeiter ist freiwillig gesprungen,“ korrigierte der Banksprecher.

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