Wegweisend zwischen den Welten: Konservativ-liberale Familienpolitik

spielplatz

Die Familienpolitik der schwarz-gelben Bundesregierung ist in der Kritik. Warum eigentlich, fragt sich der Außenstehende. Es ist nur schwer nachzuvollziehen, warum die Initiative der Bundesfamilienministerin Kristina Schröder Berufstätigen die Pflege von alten und kranken Angehörigen zu ermöglichen so verpönt zu sein scheint. Überall wird in der Presse die nur geringe Akzeptanz (kaum 200 Anträge innerhalb des ablaufenden Kalenderjahres) des entsprechenden Förderprogramms hervorgehoben.

Doch anfängliche Schwierigkeiten sollten nicht überbewertet werden. Es ist nur verständlich, dass derartige Programme unter den Betroffenen, die Teilzeitarbeit und Vollzeitpflege miteinander verbinden sollen, nur langsam bekannt werden, da man doch davon ausgehen kann, dass sie schon jetzt recht beschäftigt sind. Man sollte hier keine zu große Erwartungshaltung haben: Menschen, die nach einem Arbeitstag nach Hause kommen, um sich dann in den verbleibenden Stunden der Pflege ihrer Angehörigen zu widmen, werden aber – sobald sie sich informiert haben – Gelegenheit finden sich mit 20seitigen Formularen und Anträgen zu beschäftigen.

Neben Kindern und Beruf ist die Altenpflege ein integraler Bestandteil des Familienlebens, dass Familienmitglieder nicht missen wollen: Die emotionale Bindung von Einzelkindern zu Eltern und Großeltern ist in einer überalternden Gesellschaft besonders ausgeprägt. Diese Erkenntnis verdanken wir dieser Bundesregierung, die sich wirklich sehr darum bemüht, dass die soziale Lenkungswirkung der Politik die Menschen genau dort unterstützt, wo und wann sie es am nötigsten haben. Die heimatverbundenen, flexiblen Eltern von heute erwarten, dass sie nicht nur Beruf und Kinder miteinander verbinden können. Sei es als Ernährer der Familie und voll in der Kindererziehung involvierter Vater, sei es als in der Vollzeit tätigen Mutter, die ihre Kinder nach der Halbtagsschule ver- und vor allem liebevoll umsorgen kann.

Die Bundesregierung hat mit ihrer liberal-konservativen Politik, die Freiheit und Verantwortung der Menschen miteinander verbindet, einen Weg eingeschlagen, der das moderne Gesellschaftsleben entscheidend prägt. Gespeist aus dem konservativen Familienbild und dem individuellen Verantwortungsbewußtsein der liberaler Wirtschaftspolitik, wurde etwas neues geformt, das genau den Wünschen der Bürger entspricht: Sich neben der freien Wirtschaft immer und überall allen Aufgaben eines generationenübergreifenden Familienlebens zu stellen.

Die gerechte Verteilung aller Lasten auf den Schultern von Familien ist eine Errungenschaft, dessen positive Wirkung auf die individuelle Entwicklung dabei ebenfalls nicht oft genug betont werden kann: Wer heute eine Familie gründet, weiß auf wen er sich verlassen kann.

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