2012 – Ein chronologisch erfolgreiches Jahr

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Nein, die persönliche Bilanz 2012 fällt nicht gut aus: 2012 war nicht nur ein Jahr der Krise. Es war als wolle es mit seinen zusätzlichen 86 401 Sekunden auch gar kein Ende nehmen.

Nun findet sich der Freundeskreis zusammen, jeder bringt große Mengen Alkohol mit und irgendjemand wollte auch kochen, doch zu mehr als einer Kiste Aldi-Chips reicht es nicht. Stattdessen gibt es ein paar „Bens“ und „Mias“ mehr, während auch noch die letzten Junggesellen dem Fortpflanzungstrieb verfallen und damit einhergehende Verluste in der Runde zu beklagen sind. „Wir können nicht so lange. Die Kinder morgen früh…“ Jaja, schon klar!

Übrig bleibt ein trauriger Haufen von Sozialversagern, sogenannten Singles, die sich angesichts ihrer prekären Beschäftigungsverhältnisse gerne als Griechen bezeichnen und ab einen gewissem Alkoholpegel beginnen sich darüber beklagen, dass man sich in Deutschland zuviel beklagt. Aber wir wollten feiern…
Also auf ein Neues!

Konzentrieren wir uns auf die Erfolge des Jahres:
2012 begann – wie geplant – mit dem Januar und dieser erfüllte seinen Zweck vollkommen. Der darauffolgende Februar gab sich mit 29 Tagen richtig Mühe, und der März wollte auch noch was ausgleichen. April und Mai gingen freundlich in einander über und mit dem Juni war schon erfolgreich der Sommer erreicht und das halbe Jahr um. Juli schenkte uns eine Sekunde mehr und auch der August waren wieder sehr stark, September schwächelte etwas, leitet aber dennoch problemlos zum Oktober über. November hielt sich nicht lange auf, sondern überließ freundlich dem Dezember das Feld, womit alle Monate auch erfolreich und ordentlich ihren Auftritt über die Bühne brachten.

Zumindest darauf konnten wir uns im Vorfeld schon alle einigen: Chronologisch gesehen war 2012 äußerst erfolgreich. Das ist doch schon einmal was. Und auch 2013 verspricht bereits jetzt diesbetreffend die Erwartungen zu erfüllen. Keinerlei Anzeichen davon, dass irgendein Monat oder Tag nicht auf den anderen folgen würde.

Dementsprechend werden wir dieses freudige Prognose feiern gehen: Noch ist nicht abzusehen, wer von uns sich beim betrunkenen Anzünden der Feuerwerksbatterie „Manhattan“ das eine oder andere Körperteil verbrennen darf, aber vielleicht findet sich zum Ausgleich dieser Ausfälle in unserer Runde noch der eine Beziehungsgescheiterte ein oder ein alleingelassenes Kind, dass sich mit seinem neuen Smartphone still in die Ecke setzt.

Bloß keine „Bens“ oder „Mias“ und ihre stolzen Erzeuger: Ihr geht gefälligst ins Bett, während wir Spaß haben. Gerade weil ihr nicht dabei seid, werden wir so richtig Spaß haben. Dazu haben wir uns fest entschlossen und werden im Neuen Jahr nicht davon lassen Euch davon zu erzählen.
Das ist unser guter Vorsatz. Und die chronologischen Erfolge…

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