Wenn der Hahn kräht auf dem Mist…

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Der Landesvorsitzende der hessischen FDP, Jörg-Uwe Hahn, hat sich betreffend seinen Parteivorsitzenden, den deutschen Wirtschaftsminister und Vizekanzler Philipp Rösler gefragt, „ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren.“
Als ihm daraufhin Rassismus unterstellt wurde, antwortete Hahn „Ich habe darauf hinweisen wollen, dass es in unserer Gesellschaft einen weit verbreiteten, oft unterschwelligen Rassismus gibt.“ Aber dennoch muß die Debatte über Rösler geführt werden!

Dieser Vorgang läßt einige sehr interessante Rückschlüsse auf Strategie und Taktik der derzeitigen Politik zu und ist deswegen aus rein soziologischen Gesichtspunkte bereits bemerkenswert. Angesichts dieser aktuellen Offenbarung kann man dadurch viele aktuelle und zurückliegende politische Vorgänge völlig neu bewerten. Dies ist nicht nur angeraten, nein, man sollte es dringend tun und um damit einen wichtigen Beitrag zur politischen Debatte einerseits, der Politologie andererseits, sowie der historischen Wahrheit zu leisten.

  • Rainer Brüderles Griff an den Busen einer Journalistin war ein Hinweis auf den alltäglichen Sexismus.
  • Die Alkoholfahrt des niedersächsischen Verkehrsministers war ein wichtiger Beitrag zur Illustration der Gefährlichkeit dieses Verhaltens.
  • Annette Schavans bei der Nachprüfung durchgefallene Doktorarbeit, war nur ein Hinweis Schavans auf die Praxis des Plagiierens, die sie selber absolut niederträchtig und schamvoll findet.
  • Das Gebaren der Piratenpartei ist ein gesellschaftliches Experiment über die psychische Belastbarkeit transsexueller Eichhörnchen.
  • Der Berliner Flughafen ist nur eine öffentliche Bekanntmachung der Probleme von baulichen Großprojekten.
  • Die griechische Staatsschuldenkrise ist nur ein Test der Stabilität der Eurogruppe.
  • Das iranische Atomprogramm ist ein Versuch ein Stimmungsbild über eine iranische Atombombe zu erhalten.
  • Der Absturz der FDP in den Umfragen ist ein Hinweis auf die Tatsache, dass es der FDP so richtig mies geht.

Fragt Jörg-Uwe Hahn, der kennt sich da aus!

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