Plötzlicher Anfall von Taubheit verhindert Aussprache

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Matthias L. (34) wurde von einem plötzlich Anfall von Taubheit getroffen, gerade in dem Moment als seine Freundin Lydia H. (33) mit ihm ein wichtiges, lange vorbereitetes Gespräch führen wollte. „Ich hatte gerade gesagt „Ich muß mit Dir reden“, da war sein Gehör plötzlich weg,“ erklärte die sichtlich betroffene Lebensgefährtin des Filialleiters eines Elektrofachgeschäftes.

„Ich hatte lange mit mir kämpfen müssen, bis ich mich überhaupt dazu durchringen konnte mit ihm zu sprechen,“ sagte die Steuerfachangestellte. „Mir waren schon vor einiger Zeit Gerüchte zu Ohren gekommen, betreffend seiner Kollegin Anna und diese SMS auf seinem Handy, mit den Fotos von ihren Brüsten, haben mich etwas misstrauisch werden lassen. Deswegen war mir das Gespräch so wichtig,“ führte Lydia H. weiter aus. „Doch dann passierte es ganz schnell.“

Matthias L. war wie erstarrt, als plötzlich sein Gehör versagte. „In einem Moment sehe ich noch Eurosport, dann kam Lydia rein und zack! Weg war es,“ erklärte er den Ablauf. „Es kam total überraschend.“

Direkt nach dem Vorfall wurde er mit einem Taxi in ein nahegelegenes Krankenhaus gefahren, wo ein HNO-Arzt sich seines Falls annahm. „Ich konnte nichts feststellen. Das ist allerdings kein Zeichen für Entwarnung,“ erklärte Dr. Felchreuther. „Gerade wenn so etwas öfter vorkommt, kann es ein Zeichen für ein tieferliegendes neurologisches Problem sein. Vielleicht sollte man eine Computertomographie machen.“ Matthias L. hofft, dass das nicht notwendig werden wird, wie er nach einem Gespräch mit seiner Krankenkasse mitteilte.

In der Zwischenzeit ist Matthias L. wieder in die gemeinsame Wohnung zu Lydia H. zurückgekehrt. Dort wird er vorerst verbleiben. Auch wenn ein längerer Krankenhausaufenthalt noch nicht völlig ausgeschlossen ist. Lydia H. ist sehr besorgt um ihn. „Ich werde mich erst einmal um ihn kümmern, bis er wieder völlig gesund ist,“ meinte sie. „Und das mit der Aussprache lasse ich erst einmal. Bei seiner angeschlagenen Gesundheit soll sich er besser nicht aufregen.“

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