Münchner Glücksspiele

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Heute hat das Landgericht München die im Losverfahren bestimmten Plätze für den sogenannten NSU-Prozess bekannt gegeben. Erste Reaktionen aus der Presse waren nicht besonders positiv, da einige renommierte Verlagshäuser leer ausgegangen waren. Wie aus internen Quellen des Gerichts verlautbart ist, wird die Vergabe durch das Gericht dennoch als ausgesprochen erfolgreich betrachtet.

Auch das Bundesinnenministerium und das Justizministerium des Landes Bayern zeigten sich zufrieden. „Das Lotterieverfahren ist ein Musterbeispiel an Offenheit und Fairness,“ so ein Sprecher in einer Pressekonferenz nachdem die ersten Reaktionen veröffentlicht worden sind. „Auch der Verfassungsschutz und die Polizei setzen solche Verfahren bei der Verfolgung von rechtsextremen Straftätern bereits seit Jahren erfolgreich ein.“

Ob ein Zufallsverfahren auch bei der Feststellung des Strafmaßes von der Angeklagten Beate Zschäpe zum Einsatz kommen würde, konnte der Sprecher allerdings nicht bestätigen. „Es ist uns wichtig hier in Deutschland die Unabhängigkeit der Justiz zu wahren. Das Gericht ist frei in seiner Entscheidung, ob es ein mögliches Strafmaß lieber durch Flaschendrehen oder Würfelwurf festlegen möchte. Wir mischen uns da nicht ein.“

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