Wünsch‘ Dir was!

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Und ab heute wieder im TV-Programm: Oskar Lafontaine mit seiner beliebten Show „Wünsch Dir was!“.
Sehen Sie spannende 120 Minuten, voller lustiger Rätsel und mitreissender Wettbewerbe und packender Musik. Drei Kandidaten – einer rechts, einer links, einer in der Mitte – kämpfen gnadenlos, um in der Endrunde die Chance auf einen Lebenstraum zu haben, den nur Oskar Lafontaine ihnen erfüllen kann…

Sie wollen Arbeit für Alle? Sie wollen bessere Bildung? Sie wollen die D-Mark zurück?
All‘ das und noch viel mehr kann Ihnen Oskar Lafontaine bieten!

Der altbekannte und allseits beliebte Moderator, Star aus Sendungen wie „Dalli, Dalli“, „Die Post geht ab“ und der „ZDF Fernsehlotterie“ wird sie durch das Programm begleiten. Und alte Freunde werden ihn dabei musikalisch begleiten! Evergreens wie „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen“, „Die Internationale“ und das „Deutschland-Lied“ (Urfassung) werden von den ganz Großen gesungen: Roy Black, Rio Reiser und Zarah Leander werden Seite an Seite musizieren. Unterstützt von der großen WDR Big Band, Rondo Veneziano und dem MDR-Fernsehballet.

Das alles und noch viel mehr mit Oskar Lafontaine! Und an seiner Seite, seine charmante Assistentin Sahra Wagenknecht.

Schalten Sie jetzt ein! In nur wenigen Stunden geht es los auf ihrem Kanal gleich links von den anderen.

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12 Antworten zu Wünsch‘ Dir was!

  1. Frau Körb schreibt:

    Sehr geehrter Herr Kamin, sehr geehrtes Fräulein Katze,
    ich bin ehrlich begeistert von der Produktivität Ihres Vereines und der bestechenden Treffsicherheit Ihrer Bildwahl! Haben Sie den „Gombrich“ in geheimer digitaler Version vorliegen oder machen Sie die qualitativ hochwertigen Reproduktionen selbst?
    Eine ethisch-moralische Frage hätte ich heute noch auf dem Herzen: darf Satire sich über wirklich alles belustigen bzw. wo endet sie und übergibt an die Beleidigung?
    Mit einem grellbunten Radler (siehe dazu http://www.fraukoerb.wordpress.com...) auf Ihre Schaffenskraft anstoßend und wie immer herzlich grüßend
    Ihre Frau Körb

  2. kaminkatze schreibt:

    Sehr geehrte Frau Körb,

    Vielen Dank für das Lob.
    Was die Bilder betrifft, so ist die Quelle der meisten das Wikimedia Commons-Archiv: https://commons.wikimedia.org/wiki/Main_Page
    Derzeit wurden unsere Anträge jedes einzelne der Bilder selber zu besuchen noch von unserem Bankkonto abgelehnt. Wir arbeiten aber daran es von der Notwendigkeit zu überzeugen.

    Was ihre moralisch-ethische Frage betrifft, so hat unser Hausheiliger Kurt Tucholsky diese Frage in seinem Essay „Was darf Satire?“ mit einem einzigen Wort beantwortet: „Alles.“
    Ob Satire die beleidigt allerdings gute Satire ist, dass steht auf einem ganz anderen Blatt. Über die ideale Satire lacht selbst jener auf die sie zielt.

    Und auch wenn unsere Mittel nicht immer ausreichen, versuchen wir doch immer dorthin zu gelangen. Derzeit hat unser Bankkonto allerdings noch etwas dagegen.

    Mit besten Grüßen zurück

    • Frau Körb schreibt:

      Erlauben Sie mir, unsere Unterhaltung zu so später Stunde fortzuführen. Die von Ihnen beschriebene ideale Satire kann doch in unserer heutigen Gesellschaft nur noch vereinzelt überleben, da die breite Masse sie einfach Macht ihrer Einfältigkeit erdrückt und übergeht. Ist dies nicht manchmal einfach nur frustrierend, so wie permanent gegen den Wind zu pinkeln?
      Mit herzlichen Grüßen zur Nacht

      • kaminkatze schreibt:

        Sehr geehrte Frau Körb,

        Die Frage sollte vielleicht eher lauten: Hat die Masse die Satire nicht schon immer übergangen?
        Könnte man nicht so weit gehen und sagen, dass Heine, Tucholsky und Co.nur Bedeutung als Teile des bürgerlichen literarischen Kanons erlangt haben und nicht durch ihre Satire und ihre politische Kritik? Haben sie und andere jemals jemanden erreicht, der nicht den Deutsch-Leistungskurs belegen mußte?

        Das Bild der Satire und des Kabaretts als Hofnarren wird gerne verwendet, aber genau hier liegt deren Chance: Den Zuhörern und Zuschauern penetrant mit dem Narrenzepter vor dem Gesicht herumzuwedeln und deren laterales oder überhaupt deren Denken zu aktivieren.

        Wenn man das Narrenzepter vor jedem herumwedeln wollte, würde das Narrenzepter ziemlich groß und unhandlich werden. Auch wenn man den Hofnarren Faulheit vorwerfen könnte, manchmal tut es auch ein kleineres, wenn man nur die richtigen Opfer dafür findet.

        Und was ist gegen „gegen den Wind pinkeln“ einzuwenden, solange es lustig ist?

  3. Frau Körb schreibt:

    Geschätzter Verband der Tiere auf dem Schlot e.V.n.,
    nach langem Überdenken und Ihnen prinzipiell Recht gebend bin ich der Ansicht, dass es oft nicht beim bloßen Narrenzeptergewedel bleiben sollte, sondern dass Satire im Gegensatz zur Ironie eine Spur schärfer ruhig sein darf. Ein Tucholsky hatte oft einen Finger in der Nase des „Opfers“, was zu seiner Zeit vielleicht leichter war, hatten die „Opfer“ im Gegensatz zu den heutigen weniger hektischen Konsum, der die Nasenhöhle schon von vornherein verstopft. Genaues weiß man natürlich nicht, glaubt man dem Herrn Döblin, ging es auch zu T.s Zeiten schon hektisch und massenkonsumierend zu. Die Frage heute ist viel mehr: wo findet man verständige Opfer, die diese Rolle bereitwillig übernehmen und blauäugig, wie ich bin, fordere ich, dass sie sich im günstigsten Falle auch noch bekehren lassen? Dann hätte Gegen-den-Wind-pinkeln einen großen Sinn und der Schiffer würde das generelle Nassgefühl, was nach einer Weile doch unangenehm werden kann, mal ganz abgesehen von nachfolgenden Krankheiten billigend in Kauf nehmen, dient es doch einem höheren Zweck. So aber macht er sich umsonst oft nass.
    Es ist vermutlich die gleiche generelle Frage, die in der Literatur existiert: was kann Satire bewegen?- und vermutlich auch die gleiche Antwort: alles und nichts, es gibt Sachen, die müssen einfach getan werden, ohne eine Absicht.
    Wissen Sie was? Wir gründen eine Partei, da kann man vielleicht noch was bewegen… – zumindest viel Papier von hier nach da und zurück.
    Mit herzlichen Grüßen
    Frau Körb

    • kaminkatze schreibt:

      Sehr geehrte Frau Körb,

      Wo sie Recht haben, haben sie Recht; nur wo sie Unrecht haben, nicht: Urin ist in den meisten Fällen steril und an sich nicht krankheitsauslösend.

      Aber – den Körperfunktionen einmal abgesehen – ansonsten gibt es nichts um Ihnen zu widersprechen.

      Dennoch eine kleine Ergänzung: Die Satire ist leider schon immer reaktionär gewesen. Vom Stammtisch unterscheidet sie nicht selten nur der Humor und der Kenntnisstand. Sie ist durch ihre „Nachkommenschaft“ mehr Korrektiv, als proaktiv. Oder – um in ihrem Bild zu bleiben – um einen Finger in die Nase zu bekommen, muß der Rotz erst einmal fließen.
      Und natürlich gibt es mehr als genügend Rotz.

      Ist die Satire deshalb zu harm- und zu machtlos, zu viel Literatur und zu wenig Aktivismus? Das liegt leider durchaus im Bereich des Möglichen.
      Aber deswegen gleich eine Partei gründen zu wollen…!? Frau Körb, was für ein furchteinflößender Gedanke!

      • Frau Körb schreibt:

        Hach, es ist immer wieder schön, wie durch Ihre Worte aus einem Grinsen ein ordentliches Gelächter wird, was von den anliegenden Nachbarn missmütig knurrend zur Kenntnis genommen wird, denn hier wird nicht gelacht! Wo kämen wir denn da hin?
        Natürlich ist nicht der Urin das Krankmachende, sondern die von der Windstärke abhängige Durchnässung und darauffolgende Unterkühlung des Körpers. Meine Oma schon warnte mich immer vor der gefährlichen Kopfgrippe, wenn ich des Winters ohne Mütze aus dem Haus ging.

        Und wie bekommt man den Rotz zum fließen? Da muss doch der heutige Satiriker ein militanter Nasenabsauggerätsträger sein, um den „Opfern“ Denkfreiheit zu verschaffen. Solch ein Apparat lässt sich ganz schön schleppen, hat er doch Ausmaße eines Hausstaubsaugers. Deswegen auch der durchaus sozialistische Gedanke einer Partei: eine Ameise allein bewegt laut Frau Seghers nicht den ganzen Sack Zucker, alle gemeinsam dagegen haben immer Recht… Wie ein Nachbar dereinst zu mir sagte: mit dem Eintritt in eine Partei hast du die Möglichkeit, selbige von innen zu zerstören- stellen Sie sich nur die Möglichkeiten beim Eintritt in die derzeitige Politik vor! Vermutlich würde ich es nicht lange ertragen, da mir der Kontakt mit massiv geballter Unvernunft ärztlich untersagt wurde.

        Hach, es ist ein Kreuz.
        Mit vielen Grüßen
        Frau Körb

      • kaminkatze schreibt:

        Sehr geehrte Frau Körb,

        Die Kopfgrippe ist ein sehr gutes Stichwort. Denn ist nicht auch die beste Partei am ehesten noch mit einer milden Infektion vergleichbar? Von schwereren Erkrankungen des Corpus politicus einmal ganz abgesehen…

        Auch mit Frau Seghers ist es ja so ein Kreuz: Obwohl sie wußte, was das Richtige hätte sein sollen, wurde sie parteilich immer wieder überstimmt. So gesehen gab es die so gerne beschworene Gemeinsamkeit dann doch recht selten und ihre feine, differenzierte Stimme blieb ungehört unter dem Tönen der invertierten Staatstrompeten von Jericho.

        Nachdem auch mehrfache Versuche die Kleinstpartei FDP im besten marktliberalen Sinne zu übernehmen gescheitert sind, treten ich im parteilichen Krankheitsfalle inzwischen für die Amputation ein, da ich die Lebensnotwendigkeit der entsprechenden Organe bisher nicht erkennen kann.

        Oder um den unglücklichen Namensgeber eines Berliner Großflughafen zu paraphrasieren: Wir wollen mehr Demokratie und weniger Vereinsmeierei wagen.

      • Frau Körb schreibt:

        In diesem demokratischen Sinne bitte ich Sie hiermit ganz altmodisch um die Erlaubnis, Sie als meine Vertretung zu verblinken, da ich mich auf außendienstliche Recherchen begeben muss.

        Ich hoffe, es haben sich hier keine großen Fehler eingeschlichen, ichbin noch stark geblendet von Ihrem letzten Artikel.
        Besten Dank und mit herzlichen Grüßen
        Frau Körb

      • kaminkatze schreibt:

        Sehr geehrte Frau Körb,

        Es ist natürlich sehr zu bedauern, dass sie vom letzten Artikel geblendet sind. Aber Sie haben sicherlich Verständnis dafür, da es sich dabei ausschließlich um die Finanzierung dieser und anderer Webseiten geht. Augenkrebs ist außerdem angeblich sogar behandelbar.

        Natürlich haben Sie die Erlaubnis. Wir geben Sie ihnen gerne. Solange wir keine Verantwortung tragen müssen, haben Sie jede Erlaubnis. Es wäre bloß nett, wenn sie ein 54seitiges Formular unterschreiben könnten, dass kaminkatze.de von jeder rechtlichen Verantwortung befreit. Im Notfall können Sie diese auch nach Ihrer hoffentlich gesunden Rückkehr unterschreiben.

      • Frau Körb schreibt:

        Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb Körb

        Ich hoffe, ich habe mich nicht verzählt, da im Hintergrund immer noch Ihr Finazierungswahnsinn blinkt. Bezüglich des Augenkrebses werde ich es wie das Fräulein Jolie halten und mir die Augen entfernen lassen. Mit dem 1%igen Restrisiko kann ich leben.
        Mit Dank und herzlichen Grüßen
        Ihre Frau Körb

      • kaminkatze schreibt:

        Sehr geehrte Frau Körb,

        Sie haben bereits in ihrer vorherigen Kommentaren bewiesen, dass Ihnen die Gesundheit sehr am Herzen liegt. Das ist eine ausgesprochen lebensverlängernde Einstellung, die nur zu begrüßen ist. Wir planen jetzt schon einmal ihre Kommentare für die nächsten 80 Jahre ein, in der Annahme, dass Sie weiterhin so tätig bleiben wie sie sind.

        Über eine Version in Blindenschrift der Webseite, diskutieren wir soeben mit unserer Finanzabteilung.

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