Repräsentative Umfrage aus Bayern

Rembrandt - The Conspiration of the Bataves (Quelle: Wikimedia Commons)

Wie eine repräsentative Umfrage diese Woche ergeben hat, finden 100% der bayrischen Ex-Ministerpräsidenten in Aufsichtsräten von Sportunternehmen es in Ordnung, wenn ein Kollege von ihnen den Staat betrügt. 100% der Finanzvorstände der Deutschen Telekom finden Steuerhinterziehung entschuldbar. 100% der Verwaltungsratsvorsitzender der UniCredit-Bank und ebenso 100% der Aufsichtsratsvorsitzender der Börse München sehen es nicht als Problem an Geschäfte mit Steuerhinterziehern zu machen.

Ebenso sehen 100% der Professoren und Doktoren, die an der Spitze eines Deutschen Automobilkonzerns stehen ein Problem darin einen Steuerhinterzieher auf einer verantwortlichen Position eines Sportkonzerns zu beschäftigen, der pro Jahr 400 Millionen Euro umsetzt. 100% der Herausgeber des Nachrichtenmagazins Focus haben kein Problem damit, sich nicht dazu zu äußern, warum sie glauben, dass Steuerhinterzieher eine herausragende Stellung in unserer Gesellschaft besetzen dürfen.

100% der Präsidenten und Aufsichtsratsvorsitzenden von Fußballclubs aus Bayern können sich darauf verlassen, dass ihre Kollegen kein Problem mit krimineller Machenschaften haben.

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