Über menschliche Klone

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In Angesicht der heutigen Nachricht über das mögliche Klonen von Menschen haben wir unseren Berater für Fragen der Biologie und der Medizin, Dr. Eichhorn, um einen Kommentar zu diesem ausgesprochen wichtigen Thema für die ethische Debatte gebeten:

Der Begriff Klon, aus dem Englischen vom Begriff „clone“ entliehen, wiederum auf dem griechischen Wort κλών für Zweig basierend, wurde 1903 von dem Botaniker Herbert John Webber, einem Wissenschaftler, der – abgesehen von seiner Rolle für die Etymologie, und hier auch nur mit diesem einen Begriff – beinahe ausschließlich, sicherlich bedingt durch seine Tätigkeit in Florida – mehr Bedeutung für die Limonadenindustrie, die ein sehr großes Interesse an Zitrusfrüchten, die in großen Plantagen und Monokulturen – und damit ein Hinweis auf die Verwendung des Begriffes und deren Implikation gebend – stattfand, hatte, haben könnte, in die Geschichte eingegangen, die sich ansonsten von seiner Tätigkeit, möglicherweise abgesehen von der Citrange, deren Ursprung in rein wirtschaftlichen Überlegungen lag, denen sich Webber – obwohl zumeist Professor – widmete, unbeeindruckt gezeigt hat, kaum relevant geworden ist, obwohl es sicherlich seinerzeit größere Chancen für einen Wissenschaftler gegeben hätte.

Die so nun indirekt, durch rein etymologische Wurzel heraufgezogene Bedeutung Webbers in der Menschheitsgeschichte, vergleichbar ansonsten, quasi als wissenschaftliches Pendant zu, einem naiven Maler wie Henri Rousseau, quasi als naives Gegenstück oder aber post-impressionistische Folge einer ernstzunehmenden Entwicklung, die sich in der Befreiung, aber eben hier in der Medizin und dadurch indirekt in der Menschheitsgeschichte, welche geprägt durch die zunehmende Emanzipation der Technik vom Körper und damit der Materie, also für die post-materielle Evolution, ist, niedergeschlagen hat, so daß deren Folgen noch nicht absehbar gewesen sein können, obwohl die institutionelle Relevanz der Technik als Expression eines naiven Urwillen (im Schopenhauer’schen Sinne) zur Kontrolle und Expansion über die artgesetzten Grenzen, bewußt gewesen sein könnte, sich nicht aus den Artefakten der Existenz Webbers‘  ableiten läßt, da er von seinen Lebensdaten nicht dem Expressionismus zugerechnet werden kann.

Wir können also feststellen, dass sich die Klondebatte auf einen Begriff reduzieren läßt: Citrange.

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