Internationale Tage der Empörung

Henri de Groux - Zola aux Outrages (Quelle: Wikimedia Commons)

Auch heute gab es wieder spannende Wettbewerbe auf diesem 4254. Internationalen Tag der Empörung. Auf der ganzen Welt haben sich Politiker versammelt, um sich über den diesjährigen Gastgeber, die USA, zu empören. Die USA haben es sich nicht leicht gemacht und ein internationales Spionageprogramm für die optimale Empörung entworfen. Damit haben sie sicherlich Maßstäbe für die kommenden Jahre gesetzt.

Aber zu den Ergebnissen des heutigen Wettbewerbstages!

Besonders stark heute die Chinesen. Ganz unerwartet kamen sie aus der linken Ecke herangepirscht nachdem man lange nichts von ihnen gehört hatte. Man hatte die Chinesen fast schon abgeschrieben, obwohl es in ihren Reihen sogar den amerikanischen Rekord-Whistleblower gibt, der ihnen zu einem optimalen Training hätte verhelfen sollen. Heute bekam man davon zum erste Mal endlich etwas zu sehen und die Chinesen empörten sich so richtig ordentlich: Cyberspionage, Hackerangriffe, abgefangene Emails… Nein, das jemand so etwas mit ihnen macht! Unglaublich!
Eine ganz starke Leistung der chinesischen Mannschaft heute. Man wird sehen, was von ihnen noch kommt. Die Wettbewerbe sind ja noch nicht vorüber.

Aber zu den Deutschen Teilnehmern!

Nicht besonders gut im Rennen liegt derzeit Angela Merkel. Sie möchte nur mit Obama reden… Das könnte in diesem Fall etwas zu wenig sein, um aufs Siegertreppchen zu gelangen.

In der SPD nutzt die Schwäche der CDU und positioniert sich als Angreifer. Sie empört sich sehr ordentlich darüber ob die Regierung vielleicht etwas gewußt haben könnte. Ja, das könnte noch etwas werden, obwohl bisher Kanzlerkandidat Steinbrück allerdings noch nirgends zu sehen ist. Man wird sehen müssen, ob das ohne den Spitzenmann reicht.

Ganz vorne mit dabei, heute eine sehr starke Leistung der Grünen: Der netzpolitische Sprecher Konstantin von Notz hat sich in der Berliner Zeitung ordentlich empört. Eine wirklich starke Leistung von den Grünen! Das muß erst einmal jemand ihnen nachmachen.

Mit der FDP wollte mal wieder niemand reden, deswegen redete die FDP mit sich selber. Ob das reicht, ist momentan fraglich.

Nicht mit dabei am heutigen Wettbewerbstag ist Innenminister Friedrich, der wurde vom Trainer auf die Bank gesetzt, wo er sich darüber freut, dass SPD und Grüne sich ebenfalls für eine Austragung des 4255. Internationalen Tages der Empörung in Deutschland einsetzen, da haben die beiden Parteien schon einmal profilaktische Vorratsdatenspeicherung und der Bestandsdatenauskunft zugestimmt oder zumindest nichts dagegen haben.

Das war der Tag der Empörung in Kürze. Schalten Sie morgen wieder ein und sehen sie es zum großen Standoff zwischen Angela Merkel und Barack Obama kommt, und die Bundeskanzlerin sich empört und dem US-Präsidenten mal so richtig ihre Meinung sagt.
Es bleibt spannend!

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