No porn, we are british!

Römisches Fresko in Pompeji (Quelle: Wikimedia Commons)

Die Briten verbieten mal eben die Pornographie. Da kommt Sex drin vor und das ist schlecht für Kinder. Dabei ist das eine die Voraussetzung des anderen.

Nein, nein, sagen die Briten. Sex beschädigt Kinder. Wenn ein Kind einmal zufällig Sex im Internet sieht, dann wird es danach gleich zu einer drogensüchtigen Prostituierten oder einem Stricher. Und wenn Erwachsene sich das angucken, dann werden sie Vergewaltiger. Mindestens! Also wenn sie sich Sex angucken, nicht wenn sie sich drogensüchtige Prostituierte oder Stricher auf Englands Straßen angucken.

Denn das ist nur online so. Wenn die Kinder ein Pornoheftchen sehen, dann können die immer noch zu gesellschaftsfähigen Erwachsenen heranreifen. Dann gehen sie zur Kirche, bekommen keine Rückenschäden vom Masturbieren und werden Banker. Die keinen Sex haben. Keinen Koks nehmen. Und Steuern zahlen.

Deswegen muß Sex jetzt freigeschaltet werden. Man muß sich bei der Sexerlaubnisbehörde anmelden und dann bekommt man die Erlaubnis sich Sex ansehen zu dürfen. Das ist für die Kinder. Auch wenn man keine hat.

Die Sexerlaubnisbehörde erteilt sicher auch Erlaubnisse, dass man seine Frau oder seinen Mann nackt angucken darf. Sonst darf man das nur im Dunkeln.

Jemand hat in Großbritannien gerade das Licht ausgemacht.

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