Der Doktordrang

barbari_paciolI_mathematician

Nachdem nun auch Bundestagspräsident Norbert Lammert in den Verdacht geraten ist, in seiner Doktorarbeit plagiiert zu haben, haben wir uns gefragt, wo die Faszination bürgerlicher Parteimitglieder mit dem akademischen Rang des Doktors herkommt. Wir haben unseren Experten für Wissenschaftshistorie, Dr. Eichhorn, um eine Untersuchung des Phänomens gebeten:

Der Doktordrang der großbürgerlichen Klasse, einem Nachfolger der Aristokratie, deren Erwähltsein aus dem meritokratischen Prinzip der Aneignung den kapitalistischen Wandel der Welt von der feudalen Struktur der präbourgeoisen Staaten zum industriellen Kapitalismus – unter Auslassung der ideologischen Ausnahmefällen, deren Effekt als Kristallisationspunkt der dogmatischen Verschärfung bürgerlicher Lebensinhalte allerdings nicht unterschätzt werden darf – nicht nur in den europäischen Staaten, allerdings als Nebeneffekt und Folge in der Kolonisation, die sich ebenfalls verbunden mit den Prinzipien der Eugenik und deren rassistischen Anwendungen, sich international, aber nicht transnational, sondern durch die Nachwirkungen des Imperialismus in Appropriationsprinzipien national diskreter staatlich-bürgerlicher Eliten, verbreitet haben und damit dazu geführt haben, bedingt diesen.

Der damit einhergehende Appropriationsmechanismus, dessen schwache Wechselwirkung – im physikalischen Sinne – mit den starken Elementarkräften konkurriert, wie sie sich in den Erhebungsfantasien der meritokratischen Verdienstmöglichkeiten als Ausdruck einer als erstrebenswert empfundenen sozialen Formation oder Transformation, ausgehend von dem individuellen Standpunkt der sozialen Persönlichkeitsentwicklung und damit auch als psychopathologischer Persönlichkeitsentfaltungsmechanismus offenbart seine molekularen Parralelen in der Reaktivität mit den Elementarteilchen der gesellschaftlichen Resonanz und der Impulsübertragung innerhalb der atomaren Gesellschaft, deren Bindungskräfte im Widerspruch zur Individualexpression stehen, kann sich so zuerst – aber nicht immer – in der adoleszenten Triebhaftigkeit der psycho-aktiven Gestalt etablieren und schreibt sich dann als Tendenz und angeeignete physikalische erscheinende Kraft weiter fort.

Der soziale Trieb wird damit zum Handlungstrieb, deren sexueller Charakter unabhängig von der genetisch expressierten Geschlechtszuteilung, beziehungsweise deren gesellschaftlicher Ausprägung oder Zuweisung, die auch im akademischen Umfeld nicht – aufgrund der praktischen Anwendung definierender monolateraler kommunikativer Formen – gehemmt wird, wodurch der Impuls sich geschlechts- und/oder konstruktionsunabhängig niederschlägt und die Potenz formt, existiert und damit der sich gegebenen Anpassung an eine soziale Stellung, vor allem in einem zoo politicon, vor allem sich in aktiver Impression zukünftiger Handlungsprojektionen nicht als optionales, sondern als obligatorische Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und ihrer Anwendung im sozialen Kontext sexuell formativer Interaktion niederschlägt.

Der Doktordrang ist damit als gravitas der sexuellen Präpotenz im Kontext der politischen Sphäre zu verstehen.

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