Stellungnahmen Deutscher Konzerne zur Weltklimakonferenz in Warschau

Homer Dodge Martin - The Iron Mine (Quelle: Wikipaintings)

In Warschau leidet die Weltklimakonferenz an einem Verlust der Glaubwürdigkeit, nachdem eine Allianz an Umweltschutzorganisationen im Protest die Konferenz verlassen hat. Die Organisationen bezeichneten die Veranstaltung als Farce, vor allem gegenüber der auch im Austragungsland Polen mächtigen Kohleindustrie.

Dementsprechend hat sich die britische Zeitung The Guardian darum bemüht die Fakten zu präzisieren und festgestellt, dass 90 Firmen weltweit für 60% der gesamten globalen CO2-Emissionen verantwortlich sind. Natürlich handelt es sich dabei in erste Linie um die Produzenten fossiler Brennstoffe. Zwei Deutsche Firmen, die in dieser Liste auftauchen sind etwa die Kohleproduzenten RWE und RAG.

Auf Nachfrage reagierten die entsprechenden Konzerne einsilbig und verwiesen auf die Effektivität ihres Geschäftsmodelles, dass mit der Effektivität des Klimaschutzes nicht zu vergleichen sei. So fördert beispielsweise RAG alleine pro Tag über 30.000 Tonnen Kohle, während die Fördermengen des Klimaschutz bisher noch nicht einmal veröffentlicht würden.

Die Presseabteilung von RWE stellte immerhin weiteres Material zur Verfügung, in dem die Konzerne ihre wirtschaftliche Verantwortung, besonders in Bezug auf den Arbeitsmarkt unterstrichen: Bei einer Zunahme weiterer mörderischer Naturkatastrophen sei bald wieder mit Vollbeschäftigung zu rechnen.

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