Dreifache Mutter von Rotz erschlagen

Joaquín Sorolla - Sick Maria (Quelle: Wikipaintings)

Wie die Obduktion der 39jährigen Mutter Teresa H. ergeben hat ist sie an dem Schleim erstickt, den ihre drei Kinder und ihr Ehemann erzeugt haben. Teresa H. war bereits seit einigen Tagen beurlaubt, um sich um ihre an einer schweren Erkältung erkrankten Familie kümmern zu können. Nachbarn berichten, dass sie zuletzt mehrfach am Tag gesehen wurde, wie sie mit dem Kombi der H.s zum Supermarkt fuhr, um dort Papiertaschentücher zu kaufen. Vergeblich!

In der Nacht vom Montag auf Dienstag ereilte die engagierte Mutter dann ihr Schicksal. Möglicherweise bei dem Versuch des Nachts die Toilette aufzusuchen wurde sie von einer Rotzwelle erfasst, die sich aus dem Zimmer ihrer Kinder Tim (6) und Annika (4) ergoß. Teresa H. konnte sich daraus nicht mehr retten. Ihr Ehemann Oliver H. (37) soll ihre Hilferufe für einen Fiebertraum gehalten haben.

Rettungskräfte trafen erst am Morgen ein, als besorgte Nachbarn bemerkten, wie unter der Haustür der H.s Schleim hervorsickerte. Die eingetroffenen Feuerwehr mußte eine Schneefräse zum Einsatz bringen, um die meterhohen Rotzberge zu beseitigen auf denen sich inzwischen auch Lagen von Taschentüchern gesammelt hatten und so das gesamte Erdgeschoß des Einfamilienhauses ausfüllten. Als die Rettungskräfte dabei auf Teresa H. stießen, konnte nur noch ihr Tod festgestellt werden.

Inzwischen hat die Polizei Oliver H. wegen des Todes seiner Frau und wegen des Verdachtes auf mutwillige Verrotzung vorübergehend festgenommen. Die Kinder wurden in einer Entrotzungsstation untergebracht. Die noch amtierende Bundesregierung diskutiert Endlagerpläne für den verseuchten Schleim.

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6 Antworten zu Dreifache Mutter von Rotz erschlagen

  1. Frau Körb schreibt:

    Sehr geehrte Gesundheitsbeauftragte,
    hiermit erhält Merkels Pudding-proof eine ganz neue Betrachtungsweise.
    Herzlich
    Frau Körb

    • kaminkatze schreibt:

      Sehr geehrte Frau Körb,

      Sie haben in unseren Köpfen Bilder gepflanzt, die dauernde Schäden hinterlassen werden. Unsere Versuche diese betroffenen Stellen mit billigen Glühwein zu desinfizieren sind leider gescheitert.

      • Frau Körb schreibt:

        Dies ist mir leider auch schon hart aufgefallen, dass der diesjährige Glühwein zu Reinigungszwecken überhaupt nicht taugt. Ich habe mein Sofa jetzt komplett rosa gefärbt, was die Integrationsbeauftragten in Ihrer Redaktion aufjubeln lassen dürfte, ist dies doch ein aktiver Beitrag zur Integrität unser schwul-lesbischen MitstreiterInnen.
        Zur Reinigung bei hartnäckigen Flecken ziehe ich den „Erlanger Bierschnaps“ in Erwägung, welchen mir ein Mitarbeiter des Heimatministeriums, der nicht genannt werden will, über Debrecen zukommen ließ, jedoch weiß ich mich noch nicht mit dem starken Geruch anzufreunden.
        Hierbei wäre eine überproduktive Nasenhschleimhaut durchaus von Vorteil, womit sich der Kreis zwar schließt, aber des Pudels Pudding sich nicht entfernen lässt.
        Mit herzlichen Grüßen
        Frau Körb

      • kaminkatze schreibt:

        Sehr geehrte Frau Körb,

        Ihre Schilderungen über Ihre Erfahrungen mit Reinigungsmitteln sind äußerst interessant. Sie sollten erwägen diese ausführlich schriftlich niederzulegen. Es könnte eine ausgesprochen informative Lektüre sein.

        Was ihr Sofa betrifft können wir nur vorschlagen, ob sie es vielleicht schon einmal mit Wodka versucht haben. Bei größeren Mengen davon, stellen Farben überhaupt gar kein Problem mehr dar, da sie einfach nicht mehr zu finden sind. Ja, manchmal sieht man wirklich garnichts mehr, wenn bloß genug Wodka appliziert wurde.

      • Frau Körb schreibt:

        Keine schlechte Idee, aber der Nachteil von Wodka ist, dass man ungefragt plötzlich nicht mehr stehen kann, was für so ein Sofa extrem rufschädigend sein kann.

        Kann es sein, dass dies in Ihrer Redaktion schon mehrfach ausprobiert wurde? Dem aktuellen Artikel steht eine gewisse Vorkriegsdepression mitten ins Gesicht geschrieben, was wiederum in seltenen Fällen als eine akute Nachwirkung auf ein nicht standfestes Sofa beschrieben wird.
        Halten Sie durch, der nächste Stuhl sei Ihnen gewiss!
        Mit herzlichen Grüßen
        Fau Körb

      • kaminkatze schreibt:

        Sehr geehrte Frau Körb,

        Es ist sehr freundlich von Ihnen, dass Sie sich um unser Wohlergehen Sorgen machen. Aber wir versichern Ihnen, dass Jaulunds Gemütslage nicht stellvertretend für die der gesamten Redaktion ist. Er kann zwar noch stehen, wir haben allerdings nicht seinen Wodkakonsum kontrolliert. Wir bemühen uns allerdings dennoch Sofas und Stühle in greifbarer Nähe zu behalten, wenn er die Redaktionsräume frequentiert, man weiß bei ihm nie, wann er von der Verzweiflung übermannt wird. Wir gehen jedenfalls davon aus, dass es sich um Verzweiflung handelt…

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