Gesundheitsrisiko staatsanwaltschaftliche Ermittlungen

Vasily Polenov - The ill woman (Quelle: Wikipaintings)

Niemand ist vor der Ansteckung geschützt. Gerade eben bewegt man sich noch in der virtuellen und realen Öffentlichkeit, schon hat man sich infiziert. Die Diagnose: „Staatsanwaltschaftliche Untersuchungen wegen des Verdachts auf den Besitz kinderpornografischer Schriften“.

Am Wochenende erst mußte der verdiente Karrierepolitiker Sebastian Edathy, ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses, völlig unerwartet wegen dieser gesundheitlichen Beeinträchtigung zurücktreten. Es ist ein besonders tragischer Fall eines Mannes, der unerwartet dieser schweren Krankheit verfallen ist. Man kann vermuten, dass Edathy nie in Erwägung gezogen hat, dass sein Leben und seine Karriere von den Symptomen der Krankheit „Staatsanwaltschaftliche Untersuchungen wegen des Verdachts auf den Besitz kinderpornografischer Schriften“ überschattet werden würde.

Doch es gibt Anzeichnen der Hoffnung für Sebastian Edathy. Das Eingestehen der eigenen Krankheit ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Therapie. Erste therapeutische Maßnahmen mit hohen Dosen von „Unschuldsvermutung“ zeigen bereits jetzt ihre Wirkung und sollten auch die Begleiterkrankung „Glaubwürdigkeitsproblem durch Begründung des eigenen Rücktritts“ in den Griff bekommen.

Auch wenn Herrn Edathy möglicherweise eine langwierige, viele Jahre andauernde Therapie bevorsteht, um die Begleitsymptome von „Staatsanwaltschaftliche Untersuchungen wegen des Verdachts auf den Besitz kinderpornografischer Schriften“ in den Griff zu bekommen, so ist ein Ende seiner Erkrankung abzusehen.

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