A game of thrones – Red Kanzleramt

Peter Paul Rubens - The Battle of the Amazons (Quelle: Wikipaintings)

Die Kanzlerin ließ sich in den Thron fallen. Das blutige Bastardschwert fiel klirrend auf den Boden. Um Angela Merkel bildete sich eine Lache von Blut, während sie sich müde auf den abstützte und ihre Augen in ihren Händen verbarg. „Nur einen Moment Ruhe…,“ murmelte sie leise. „Nur einen Moment…“

Die Tür ging auf und instinktiv wollte die Kanzlerin wieder nach ihrem Schwert greifen, doch bevor sie es in die Hände bekam, sah sie dass es nur Freifrau von der Leyen war, die durch die Tür kam.

Das Kettenhemd der Freifrau war ebenfalls mit Blut beschmiert. Ihr sonst so sorgsam gepflegte Haar war wirr und blutverkrustet. Sie humpelte etwas, doch ansonsten schien sie unverletzt zu sein. Heftig atmend näherte sie sich dem Thron, während ihre Waffe in ihrer Schwertscheide verschwand.

„Wie steht der Kampf?“

Die Freifrau räusperte sich und antwortete mit heiserer Stimme: „Der Steinmeier ist tot. Allerdings nicht bevor er Marquis de Mazière getötet hat.“

„De Mazière?“ Die Kanzlerin verbarg ihr Gesicht erneut hinter ihrer Hand und seufzte. „Er war ein guter, treuer Kämpfer.“

„Das war er.“ Die Freifrau hustete und spuckte Schweiß und Blut aus, die sich in ihrem Mund gesammelt hatten. Sie kam vor dem Thron zum Stehen.

„Wie steht der Kampf gegen die Verräter? War Steinmeier der letzte?“

„Der Schuft Edathy ist immer noch auf der Flucht. Der feige Hund hat sich ins Ausland abgesetzt. Nachdem der Friedrich hinterrücks von Ritter Oppermann erdolcht wurde, hat Graf Seehofer Rache geschworen und den Kampf gesucht. Die Belagerung der SPD-Zentrale hat sich hingezogen. Hofherr Gabriel ist bei der Verteidigung gestorben. Seehofer hat den Kampf gegen Oppermann gesucht und gewonnen, wurde aber durch einen Pfeil zu Fall gebracht. Die restlichen Mitglieder der Verräterpartei haben einen Ausfall unternommen…“

„…und haben unsere Mauern angegriffen. Wir waren unvorbereitet. Aber wir haben sie zurückgeschlagen.“

Die Freifrau nickte. „Ich bedauere, dass ich in der Stunde der größten Not nicht an Ihrer Seite war…“

Die Kanzlerin winkte müde mit ihrer Hand. „Ihr habt das Werk vollendet. Die Verräter sind tot. Niemand, der die widerwärtigen Verbrechen des Feiglings Edathy verraten konnte, ist noch am Leben.“ Sie schloß erschöpft ihre Augen.

Die Freifrau senkte ihren Kopf, die Hand auf dem Schwert. „Nein, nicht alle…“

Die Kanzlerin seufzte nur kurz.

„Es gibt noch eine Person, der der Friedrich die Verbrechen des Edathy verraten konnte.“ Ursula von der Leyen machte einen Schritt vorwärts. Die Finger umspielten und fassten dann fest das Heft ihres Schwertes.

Die Kanzlerin sah den Schatten der Freifrau als er auf sie fiel. Als sie aufblickte, stand Ursula von der Leyen bereits mit dem Schwert über ihr.

Nur eine Person konnte noch davon wissen…

Die Kanzlerin versuchte ihr Bastardschwert zu greifen.

Die Waffe der Freifrau blitzte auf und fuhr dann hinab.

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