1038 Jahre Haft für Uli Hoeneß

Sir George Hayter - The Trial of Queen Caroline (Quelle: Oceansbridge)

Wenn es nach dem Münchner Amtsgericht geht, dann stehen Uli Hoeneß 1038 Jahre Haft bevor. Nach dem heute im Urteil gegen einen Studenten festgelegten Strafmaß, der wegen „Bafög-Betrugs“ in der Höhe von 13.000 Euro zu einer 6monatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt wurde, ergibt sich für den ebenfalls angeklagten Uli Hoeneß ein entsprechendes Strafmaß von 1038 Jahre.

Diese Summe ergibt sich rein rechnerisch aus den 27 Millionen Euro, die der Präsident des FC Bayern München hinterzogen hat. Diese sind das 2076fache der 13.000 Euro und ergeben damit eine Strafe von 12461 Monaten. Uli Hoeneß kann deshalb mit einer Freilassung im Jahr 3052 rechnen. Nach Aussage des Justizfachmanns Dr. Eichhorn kann eine Strafe in diesem Umfang auch nicht auf Bewährung aussetzt werden. Ob er im Jahre 3052 an seinen Posten als Präsident des FC Bayern München zurückkehren wird, ließ sich zu diesen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Inzwischen berichten allerdings verschiedene Medien, dass das Landgericht München II die Strafe des Amtsgerichtes nach unten korrigiert hat.

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22 Antworten zu 1038 Jahre Haft für Uli Hoeneß

  1. Frau Körb schreibt:

    Sehr geehrte Redaktion, geschätzter Herr Dr. Eichhorn,
    ich darf mir erlauben darauf hinzuweisen, dass der ganz kleine Ulli bestimmt den Onkel Vladi relativ gut leiden kann und der Onkel Vladi, wie von Ihnen berichtet manchmal ganz schön böse sein kann, besonders zu solchen, die da als Kätzchen verkleidet Gegenstimme kundtun. Nun heißt das Eichhorn nicht umsonst im Südländischen „Oachkotzl“ und der Onkel Vladi kennt sich damit bestimmt aus, weil der ganz kleine Ulli nämlich eine Petze ist.
    So sollten wir denn die Gläser laut erheben und mit Krimskoje auf Druschba, Ljubov i Bratabadutschka nastrovjifizieren und Sie sollten vielleicht zusätzlich die Hunde von der NSA aktivieren, die da wiederum den Onkel Vladi nicht so leiden können?
    Die Welt ist doch ein einziger Kindergarten!
    Mit diesen Worten und der Frage nach den wirklich gewaschenen Händen darf ich herzlich grüßend auf weiterhin so gute Texte von Ihnen hoffen
    Frau Körb

    • kaminkatze schreibt:

      Sehr geschätzte Frau Körb,

      Entsprechend Ihrer Analyse hat sich die Redaktion mit dem Kindergarten auseinandergesetzt und ist zu dem Schluß gekommen, dass Sie uneingeschränkt recht haben. Es ist natürlich bedauerlich, dass der Vladi den Ukrainern das Sandförmchen Krim weggenommen hat, aber der zu erwartende Aufstand im Sandkasten läßt sich nun wohl kaum mehr verhindern, solange alle Beteiligten entrüstete Tränen vergießen.

      Womit wir wieder bei Uli sind, der sichlich auch entrüstete Tränen vergießt, weil er Steuern zahlen muß, wie alle anderen auch. Es ist wirklich eine erstaunliche Welt!

      • Frau Körb schreibt:

        Verehrte Kindergartencops,
        mit dem russischen Saustall haben Sie Recht, beim ganz kleinen Uli schaut es aber derzeit so aus, dass viele, die am Rand standen und noch nicht einmal über selbigen hinausblicken konnten, Tränen für den Uli vergießen und lautstark auf das böse Steuersystem schimpfen.
        Nach wie vor mache ich mich stark für die Wiedereinführung der Prügelstrafe in deutschen Bildungseinrichtungen und das fängt schon in der Krippe an – Töpfchenzwang für ausnahmslos alle!
        Wenn denn die Hebammen fertig sind mit demonstrieren, werde ich mich an deren Stelle stellen und meine Parole in den nasskalten Süden der Republik brüllen, bis der Staatsschutz kommt und auch in der Zelle werde ich erst schweigen, wenn! Vielleicht kann ich dort sogar mit dem ganz kleinen Uli die Auswirkung von Solidarität in der Gesellschaft besprechen.
        Bis dahin immer schön Hände waschen, die Infektionsquelle Kindergarten wird gnadenlos unterschätzt!
        Herzliche Grüße
        Frau Körb

      • kaminkatze schreibt:

        Sehr geehrte Frau Körb,

        Ihr Engagement ist bewunderswert.

        Nun, es ist wirklich bedauerlich, dass es in unserem Land soweit gekommen ist. Gestern bejubeln sie den einen noch im Stadium, heute bejubeln sie ihn in den Justizvollzugsanstalten. Es ist wirklich schade, dass so viele Menschen nicht mitbekommen, dass die Party vorüber ist und der Alleinunterhalter nicht mehr aufspielt. Die Frage bleibt, ob Deutschland sich zu Tode amüsiert.

      • Frau Körb schreibt:

        Verehrte Schwarzgriller,
        die Frage muss wohl eher lauten: amüsiert sich der Tod über Deutschland?
        Ich wünsche Ihnen trotz aller Schwarzseherei einen gelungenen Grillabend, vielleicht kommen ja doch die ersten Glühwürmchen schon aus dem Boden geschossen. Ansonsten werfen Sie einfach die brennenden Fleischstücke schnell durch die Lüfte und imitieren so einen Sternschnuppenhagel für die gemeinen neugierigen Nachbarn, wobei wir wieder bei der Frage des Amüsements gelandet sind – es scheint ein Teufelskreis zu werden.
        Herzlichst
        Frau Körb

      • kaminkatze schreibt:

        Sehr geehrte Frau Körb,

        Vielen Dank! Wir haben tatsächlich Fleischstücke durch die Lüfte geworfen, allerdings sind diese durch die mangelnden Kochkenntnisse unseres Chefgrillers als Ascheregen niedergegangen. die betreffenden Nachbarn haben dies als Zeichen der herannahenden Apokalypse gewertet. Nun haben alle Beteiligten einen schlechten Geschmack im Mund. Wie gut dass der Sommer noch bevorsteht und das Grillen noch geübt werden kann. Natürlich unter der Voraussetzung, dass uns allen nicht doch die Apokalypse bevorsteht.

      • Frau Körb schreibt:

        Sehen Sie nicht so schwarz! Wenn der Tod sich schon über Deutschland amüsiert, kann doch die Apokalypse so schlimm nicht sein. Und Sie haben doch den intergalaktischen Schutzschild aus Taxifahrern erst gestern so treffend beschrieben – was soll da bei einer Invasion aus dem All noch passieren, außer dass vielleicht die Taxis jetzt auch zu VERDI gehen und im Ernstfall streiken. Aber dafür gibt es immer noch genügend Orthopäden, Zahnärzte und andere schamrotzende Berufgruppen, die sich im Ernstfall sicherlich zusammenketten lassen!
        Lassen Sie sich Ihren lauen Frühlingsabend schmecken und
        Herzliche Grüße
        Frau Körb

      • kaminkatze schreibt:

        Sehr geehrte Frau Körb,

        Sie haben so recht. Wir haben heute schon garnicht mehr an die Taxifahrer von gestern gedacht. Wir haben gleich einmal nachgeguckt und wir haben beruhigenderweise festgestellt, dass sie noch da sind. Orthopäde und Zahnärtze werden fürs Erste noch nicht benötigt. Aber wie gut, dass sie da sind, wenn man sie braucht!

      • Frau Körb schreibt:

        Nun, täuschen Sie sich da nicht? Taxifahrer sind für alle Kassen zugelassen, Orthopäden und Zahnärzte primär erst einmal für Privatversicherte.
        Was ist eigentlich mit den Taxifahrern aus dem Süden? Von einem frischen marsiatischen Wind ist hier noch nichts zu verspüren.
        Herzliche Grüße an Ihre momentan leicht melancholische Redaktion
        Frau Körb

      • kaminkatze schreibt:

        Sehr geehrte Frau Körb,

        Das ist natürlich ein guter Hinweis. Wenn Privatversicherte die Zahnärzte und Orthopäden als Schutzschilde verwenden, dann sind mehr Taxifahrer für die anderen Gesetzlich Versicherten übrig. Das ist ein ausgesprochen beruhigende Nachricht.

      • Frau Körb schreibt:

        Im Gegenteil! Sie vergessen die Zahl der Zwangsprivatverpflichteten! Denken Sie an all die halben und Vollbeamten, all die expandierten Ich-AGs, die Schnäppchenjäger, Green-Card-Studenten, Hong-Kong-Disskutierer – nein, ich glaube nicht, dass dies eine beruhigende Nachricht ist!
        Oder wie erklären Sie den akuten Terroreinbruch in Ihre Redaktion?
        Mit herzlichen Grüßen
        Frau Körb

      • kaminkatze schreibt:

        Sehr geehrte Frau Körb,

        Die Finanz- und Medizinexperten der Redaktion (heutzutage eine sehr nützliche Kombination an Fachgebieten) sind sich nicht ganz sicher, ob der mythische Privatversicherte überhaupt existiert. Man soll ihn ja angeblich entlegenen Suiten in Krankenhäusern gesichtet haben, wo Halbgöttern und Einhörner um sein Bett getanzt haben. Man kann sich allerdings bei solchen Zeugenberichten nicht ganz sicher sein.
        Es bleibt die Wahrscheinlichkeit, dass der Privatpatient doch nur ein PR-Produkt der Versicherungsbranche ist.

        Was den Terroreinbruch betrifft so hat sich dieser, nachdem die Henkelstrahlung wieder unter den Grenzwert gesunken ist, wieder gelegt. Man kann sich natürlich nie sicher sein, ob vielleicht doch noch einmal spontane politische Spaltprodukte wieder dieses äußerst gefährliche Abfallprodukt produzieren.

      • Frau Körb schreibt:

        Sehr geehrte Redaktion,
        es hat ein wenig gedauert, aber ich kann Ihnen dennoch ein Aber präsentieren:
        Aber da der mythische Privatversicherte (i.F. Privatier) in eben den von Ihnen umrissenen Grenzbereichen menschlicher Zivilisation sein Dasein fristet, kann er unbemerkt von eben jenen Halbgöttern mit den Einhörnern ans Kreuz genagelt werden.
        Den Gesetzlich-Versicherten bleibt nur, den Überlieferungen vom Wirken und Vergehen des Privatiers zu lauschen und in Ehrfurcht zu erblassen, wird ihnen doch die uneingeschränkte Liebe des Privatiers zugesichert, wenn sie nur an ihn glauben und ihr karges Dasein in den Zwängen der Ersatz- und VdAKassen zu fristen.

        Da der Glaube in Ihrer Redaktion scheinbar leicht durch Dissonanzen beeinflussbar scheint, empfehle ich Ihnen eine klassische Eierlikörkur, das reinigt Magen, Darm, Gewissen und nebenbei auch noch die Regale im Supermarkt ihrer Wahl, was wiederum den Gemeinschaftssinn stärkt, da nun für andere Mitglieder der Gemeinschaft andere Flaschen in die Regale gefüllt werden können, was wiederum den anderen Mitgliedern der Gesellschaft ein Lächeln auf die Lippen und eine Leberzirrhose im Bauch beschert und dies wiederum bringt letztendlich die Mitglieder IHRER Redaktion dem Privatier ein Stück näher.
        Wenn das mal kein Aber ist! w.z.b.w.
        Mit herzlichen Grüßen
        Frau Körb
        (Ich habe jetzt extra noch einmal nachgeschlagen, die „Zirr-hose“ wird wirklich so geschrieben, was mich wiederum dazu bewegt, die Herkunft dieses Wortes genauer zu beleuchten)

      • kaminkatze schreibt:

        Sehr geehrte Frau Körb,

        Die Redaktion hätte das nicht besser formulieren können. Sie trinkt zu ihrer Gesundheit einen Eierlikör oder gleich mehrere. Vor allem aber auch damit der Glaube nicht ganz verschwindet. Wird er doch immer wieder erschüttert, wenn man das Deutsche Gesundheitswesen beobachtet, dass – welch fälschlicher Namensschwindel! – gar kein Wesen ist. Ebenso wie das Privatier gar kein Tier ist, zumindest kein reales.

        Doch nach dem fünften Eierlikör ist die Redaktion bereits fast schon davon überzeugt Privatiere zu sehen…
        In diesem Sinne: Auf Ihr Wohl!

      • Frau Körb schreibt:

        Verehrte Kurgäste,
        das Sichten von Privatieren ist eine äußerst seltene Nebenwirkung der Eierlikörkur und zeugt von großem Willen zur inneren Reinigung.

        Ich empfehle Ihnen allerdings, die überaus scheuen Privatiere nicht anzustarren, fühlen diese sich doch dadurch schnell bedroht und werden aggressiv ihr Revier verteidigen.
        Weidmanns Heil
        Frau Körb

      • kaminkatze schreibt:

        Sehr geehrter Frau Körb,

        Das ist ein sehr guter Hinweis. Ein bißchen sportlicher Erfolg bei so einer Kur trägt ja durchaus zum Heilerfolg bei. Es ist uns geradezu ein Vergnügen mit ihrer Empfehlung nun das Scharfschützengewehr einzupacken und damit eine exklusive Rehaklinik aufzusuchen.

  2. Frau Körb schreibt:

    Anbei übersende ich Ihnen noch eine kleine Unterstützung der Meute aus Hamburg, vielleicht können Sie auch die Eltern des kleinen Winters, über die Sie letztes Jahr berichteten, herzlich grüßen? http://www.amazon.de/Heile-Welt-Deine-Freunde/dp/B00H5DNBNI/ref=sr_1_1?s=music&ie=UTF8&qid=1394974230&sr=1-1&keywords=deine+freunde

    • kaminkatze schreibt:

      Sehr geehrte Frau Körb,

      Vielen Dank!
      Leider gibt es schlechte Neuigkeiten und es ist uns leider unangenehm, dass wir sie Ihnen mitteilen müssen: Der Winter hat es leider nicht geschafft. Bereits im Februar lag er am Boden. Er hat heldenhafte Anstrengungen unternommen sich in den März hinüberzuretten, aber es ist ihm leider nicht gelungen.
      Der Winter hat uns – deutlich vor seiner Zeit – verlassen.

      Die Redaktion hat sich aus Pietätsgründen entschieden deshalb ihr bevorstehendes erstes Grillfest mit bedächtigem Trauerflor zu dekorieren und bedächtig zu schweigen, während sie auf der Terrasse eines abbruchreifen Hauses Capirinhas schlürft.

  3. Frau Körb schreibt:

    Sehr geehrte Redaktion,
    ich darf anmerken fragen zu wollen, warum Sie sich davonschleichen wollen?
    http://junefduncan.wordpress.com/2012/07/22/kaminkatze-schleicht-sich-auf-den-2-platz/
    Ist Ihnen der erste Platz nicht sicher genug, steht er doch frei in luftigen Höhen?
    Herzlich grüßend und hoffentlich mit den ganzen Antworten nicht verwirrend
    Frau Körb

    • kaminkatze schreibt:

      Sehr geehrte Frau Körb,

      Auch für diesen Hinweis vielen Dank! Trotz der Namensgleichheit ist uns Frau Duncan bisher kein Begriff gewesen. Bisher beschränken sich die Arbeiten der Redaktion auf diese Seiten und haben noch nicht den Sprung darüber hinausgeschafft.
      Wir würden uns auch keinesfalls mit dem 2. Rang zufriedengeben, wie Frau Duncan das tut. Unser Ziel ist nicht weniger als andere Kamin- und sonstige Katzen auf die Plätze zu verweisen.

      • Frau Körb schreibt:

        Verehrte Sportredaktion,
        Sie sollten den Sprung wagen, neben Ihrem Tellerrand wird auch nicht weniger Sand herumliegen, als anderswo, was ein Fallen durchaus schmerzärmer gestaltet. Mit Sicherheit können Sie viele der Kleinraubtiere auf die Plätze verweisen, kommen doch wenige an Ihr Niveau heran.
        Bevor ich jetzt wegen Bestechungsversuch oder indirekt persönlicher Vorteilsnahme in irgend einer Wendung von Ihrer Rechtsabteilung höre, erlaube ich mir den Kreis zu schließen und mich mit dem Verweis auf die Sportschützenhilfe aus dem anderen Kommentar als durchaus gängiges Druckmittel bei Wahlen, Anektierungen und Schlotviechereien zurückzuziehen und über die Ohnmacht der Satire nachzudenken.
        Sport Frei!
        Frau Körb

      • kaminkatze schreibt:

        Sehr geehrte Frau Körb,

        Vielen Dank für das Lob unsere Sportredaktion. Wir würden Ihnen das keinesfalls als Bestechungsversuch auslegen, zumindest solange sie keinem Verein für Sportschützen beitreten. In diesem Fall könnte sich unsere Abteilung für Corporate Compliance and Work Ethics der Sache annehmen. Das sollte nicht passieren. Mit Corporate Compliance and Work Ethics scherzt man nicht, zumindest nicht solange man Wert auf ein intaktes Gebiss legt.

        In diesem Sinne, verbleiben wir Sportsfreunde!

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