Sommerregen

Gustave Caillebotte - The Yerres, Rain (Quelle: Wikiart)

Feiner, unaufhörlicher Regen geht auf die Stadt nieder. Die Straßen sind leer und auf die verlassenen Autos prasselt nur das Wasser herab, ein leichtes monotones Ticken auf dem Blech, dass in der Ferne ins allgemeine Rauschen übergeht. Die letzten Passanten haben die Bürgersteige verlassen, irgendwo sitzt noch ein resignierter Angestellter an der Kasse eines Freibads, dessen Schwimmbecken nur noch wie ein übergroße Regentonne wirkt.

Obwohl noch nicht einmal August, weht ein Hauch von Herbst über die Stadt. Es ist dunkel, lange vor dem Sonnenuntergang. Nur oben – dort wo scheinbar alles im Grau verschwindet – hört man die Rufe der weiterhin kreisenden Schwalben: „Der Sommer ist noch nicht vorüber! Der Sommer ist noch nicht vorüber!“

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