CareBot

Forbes - Planing and Matching Machine/Cover for Scientific American Aug. 1855 (Quelle: Wikimedia Commons)

Deutschland ist mit weltweit führend im Bereich der Robotik. Einer der jungen innovativen Firmen in diesem Bereich ist die GeTeTron aus Sigmaringen. Gerade erst haben deren Ingenieure eine Weltneuheit angekündigt. Ein Grund für unsere Reporter einmal bei der GeTeTron vorbeizuschauen.

„Ja, also hier ist er,“ sagt Geschäftsführer Michael Rummang, während er vorsichtig einen kleinen Roboter aus seiner Verpackung befreit. „Das ist der CareBot 2.0, weltweit einzigartig. Viele haben es versucht, wir haben es geschafft als erster mit einem CareBot auf den Markt zu kommen.“ Rummang lacht.

Der CareBot sieht unauffällig aus: Ein kleiner Roboter, kaum größer als eine Hand. Seine Formen sind rund und kindlich, außen besteht er ganz aus silbernem Plastik, bis auf eine schwarze Fläche, wo sein Gesicht sein soll.

„Das ist jetzt die internationale Version,“ sagt Rummang während er den Roboter einschaltet. „Der hört auf Englisch. Aber wir haben natürlich auch ein Deutsche Version im Angebot. Andere Sprachen kommen auch noch.“

Mit einem leichten Flackern erwacht CareBot zum Leben und auf dem kleinen Gesichtsmonitor erscheinen zwei neugierige Augen. „Der CareBot ist eigentlich für alle Lebensbereiche geeignet. Aber wir denken natürlich nicht zuletzt auch an die Vereinsamung der Menschen und die Überalterung der Gesellschaft. Das sind Zukunftsmärkte. Aber… Lassen Sie mich mal Ihnen zeigen, was er alles kann.“

„Who fucking cares about CareBot!?“ ruft Rummang laut aus und schlagartig wirft der kleine Roboter seine Hand in die Höhe und antwortet: „I do! I do!“

Rummang lacht voller Stolz über die eifrige Antwort seiner Schöpfung. „Und das funktioniert mit jeder beliebigen Formulierung: Who cares about this damn interview? What about these journalists, who cares? Who cares about any news at all?“ Jedes Mal schnellt der Arm des Roboters in die Höhe und er antwortet mit einem gezirpten: „I do! I do!“

„Wie gesagt,“ erklärt der stolze Firmenmanager. „Das geht auch in Deutsch. Wobei das garnicht einfach war. Weil in der Semantik wird das Deutsche kümmern ganz anders verwendet als das Englisch to care. Die internationale Sprachunterstützung ist aber nur eines unserer Features. CareBot hat auch eine Social Media-Integration. Wenn sie auf Facebook posten, dass sich niemand um etwas kümmert, dann liked CareBot das ganz von alleine.“

Für einen Moment sehen wir Rummang an, dann CareBot, dann wieder Rummang. Zögerlich fragen wir: „Und was kann er noch?“ Rummang sieht uns etwas irritiert an, dann lacht er und tätschelt seinen Roboter. „Kommen Sie, man kann von einem Roboter auch mehr erwarten als von den meisten Menschen.“

CareBot 2.0 ist demnächst für 599.- im ausgesuchten Fachhandel erhältlich.

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