Kein Konsens zu ISIS

Isaac Israels - Transport of colonial soldiers (Quelle: Wikimedia Commons)(

Wie die Vereinigung der linken und rechten Verschwörungstheoretiker (VLRV) bekannt gegeben hat, konnte sie sich bei ihrem 342. Symposium nicht auf eine gemeinsame Narrative zu der Gefahr zu ISIS/IS/ISIL einigen, außer dass es sich um eine Verschwörung der westlichen Welt handelt.

„Natürlich ist es eine Verschwörung der westlichen Welt!“ rief emphatisch Prof. Dr. (med.) Augustus Lauenstein auf der Abschlußveranstaltung. „Wir haben Jahre darauf verbracht nachzuweisen, dass die größten Bedrohungen unserer Zeit unsere Regierungen, unsere Firmen und Kapitalgesellschaften, unsere Nicht-staatlichen Organisationen und unsere Geheimgesellschaften sind. Wir werden jetzt nicht davon abrücken, bloß weil irgendjemand noch irrer und gefährlicher ist als die!“

Trotzdem veröffentliche die VLRV ein gemeinsames Abschlußplädoyer, indem eine strikte Neutralität in dieser Angelegenheit gefordert wurde: „Es darf keinesfalls sein, dass die USA und ihre imperialistischen Schergen die Suppe auslöffeln, die sie dem Nahen Osten mit ihren vorherigen Angriffskriegen eingebrockt haben,“ hieß es dazu in der dazugehörigen Pressemitteilung. Diese endete mit der traditionellen Verdammung der „Mainstreammedien“, wobei kaminkatze.de namentlich als „apologetischer Opportunistenpups“ bezeichnet wurde.

Die Redaktion weist im Namen ihrer 5 Leser ausdrücklich den Pups zurück.

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6 Antworten zu Kein Konsens zu ISIS

  1. Frau Körb schreibt:

    Verehrte Redaktion,
    Sie sollten den Abgasfall Ihrer Rechtsabteilung übergeben und massive Schritte einleiten lassen! Auf Rufmord in bösartiger Absicht mit mittlerer Körperverletzung bei drohender Gefahr für die öffentliche Ordnung steht Ihnen ein nicht unwesentliches Schmerzensgeld zu. Bedenken Sie, die kalte Zeit naht und Sie sollten zu allererst an Ihre Mitarbeiter denken, die sich bei tariflichen Mindestgehältern nicht über diesen Winter bringen werden. Und vielleicht könnten dann auch die Zelte in Ihren Redaktionräumen durch festere Übernachtungsmöglichkeiten ersetzt werden?
    Mit herzlichen Grüßen
    Frau Körb

    • kaminkatze schreibt:

      Sehr geehrte Frau Körb,

      Wie immer ist es für die Redaktion eine Freude mit Ihnen zu kommunizieren. Allerdings kann sich die Redaktion derzeit keine Mindestgehälter leisten, weswegen unsere Mitarbeiter bereits in der Redaktion übernachten und sich von abgewiesenen Manuskripten ernähren. An guten Tagen können sie sich auch einen Bleistiftstummel als Ernährungsergänzung leisten.

      Dennoch wollen wir keinesfalls ihren Vorschlag Rechtsmittel einzulegen von der Hand weisen. Wir begeben uns sofort auf die Suche, ob einer unserer Mitarbeiter bereit ist dafür seine Hand ins Feuer zu legen. Es wird sich sicherlich ein Freiwilliger finden.

      • Frau Körb schreibt:

        Sehr geehrtes Armenhaus,
        Dr. Eichhorn dürfte es doch bei der von Ihnen vorhergagten Großwetterlage ein Leichtes sein, das Rechtskommando eloquent zu überzeugen, dass eine derartige Beschimpfung nicht unter €10.000 zu ahnden ist.
        Sollten Sie Bedarf haben, können Sie und Ihre Redaktionsmitglieder natürlich jederzeit auf eine Schüssel Wassersuppe vorbeischauen, derzeit sind auch hier im Nachbarblock nur die Worte fett und warm.
        Nichts desto trotz mit herzlichen Grüßen
        Frau Körb

      • kaminkatze schreibt:

        Sehr geehrte Frau Körb,

        Sie haben natürlich vollkommen recht. Dr. Eichhorn ist als juristische Koryphäe durchaus fähig sich dieses Themas anzunehmen. Wir befürchten leider das seine Studien im Bereich der Xeno-Paläontologie ihm derzeit allerdings wenig Zeit dafür lassen. Vielleicht haben wir aber Glück…

        Falls nicht, würden wir noch einmal auf ihre freundliches Angebot der Wassersuppe zurückkommen.

      • Frau Körb schreibt:

        Ihr gestriger Bericht trifft den Türken leider auf den Kopf, aber helfen wird es möglicherweise nicht. Als Mutter Courage sollten Sie sich aber trauen, Ihren Standpunkt auf dem Weltenbrett laut hinauszuschreien, ob mit oder ohne Puschelschwanz, das haut den Türken jetzt auch nicht mehr vom Baum. Schließlich hocken da oben schon der Rest der Weltmächte und warten auf die Kindergartentante. Es ist ein Drama.
        Mit griechischen Grüßen
        Frau Körb

      • kaminkatze schreibt:

        Sehr geehrte Frau Körb,

        Sie haben natürlich sehr recht. Leider scheint selbst das Schreien zahlloser auf dem Kopf getroffener Türken nur zur Taubheit einschlägiger, beziehungsweise einschlagender Kreise zu verstärken. Es ist zu befürchten, dass weiterhin mit Kopf- und weiteren Schmerzen zu rechnen ist.
        Sicherlich werden wir aber weiterhin darüber berichten. Zumindest solange das Aspirin noch reicht.

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