#jesuischarlie

(c) Charlie Hebdo

„Übertreibt die Satire? Die Satire muß übertreiben und ist ihrem tiefstem Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten.

[…] Was darf die Satire? Alles.“

– Kurt Tucholsky, Was darf die Satire?

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2 Antworten zu #jesuischarlie

  1. Frau Körb schreibt:

    Verehrte Redaktion,
    ich bin Charly und meine Nachbarn sind auch alle Charly, na gut, fast alle.
    Die Fahnen in unserem Blog wehen auf Halbmast, wir schweigen seit den frühen Mittagsstunden und beleuchten im Geiste die Frage: ist Tucholsky am Ende nicht doch an der Situation verzweifelt? Oder wirken die schwedischen Tabletten nur anders.
    In Bestürzung
    Frau Körb

    • kaminkatze schreibt:

      Sehr geehrte Frau Körb,

      Auch die Charlies in der Redaktion fragen sich immer wieder, ob es für den hochverehrten Kurt Tucholsky einen anderen Ausweg gegeben hätte. Sicherlich hätte er noch einmal Gripsholm oder was auch immer das schwedische Pendant zu Rheinsberg ist, besuchen können. Doch letzten Endes bleibt wohl den Zurückgebliebenen nur die Feststellung, dass ihm damals kein Ort mehr auf dieser Welt geblieben war. Die schwedischen Tabletten waren letztendlich wahrscheinlich nur Reiseproviant.

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